Tisch des Wortes Gottes

Der Tisch des Wortes Gottes

In jeder Messe ist „der Tisch des Wortes Gottes und der „Tisch des Brotes“ gedeckt – jeden Tag neu.

Papst Franziskus sagte in der Mittwochsaudienz zum Thema: „Das Gebet mit der Heiligen Schrift“:

„Die Worte in der Bibel seien nicht niedergeschrieben worden, um auf Papyrus Pergament oder Papier gefangen zu bleiben. Vielmehr sind sie dazu bestimmt, von einem betenden Menschen empfangen zu werden, um damit fruchtbar zu werden und ihre Reise um die Welt anzutreten. Diese Erfahrung machen alle Gläubigen: Eine Schriftstelle, die ich schon oft gehört habe, spricht eines Tages plötzlich zu mir und erhellt eine Situation, die ich gerade erlebe.“

Diese Ermutigung Gott zu Wort kommen lassen in unserem Alltag, möchten wir aufgreifen und legen ihnen die Evangelien der kommenden Woche vor:

Samstag, den 13.Febr. 2021  Evangelium: Mk 8,1-10

Sonntag, den 14.Febr. 2021  Evangelium: Mk 1,40-45

Montag, den 15. Febr. 2021   Evangelium: Mk 8,11-13

Dienstag, den 16. Febr. 2021 Evangelium: Mk 8,14-21

Aschermittwoch, den 17. Febr. 2021  Evangelium: Mt 6,1-6.16-18

Donnerstag, den 18. Febr. 2021 Evangelium: Lk 9,22-25

Freitag, den 19.Febr. 2021 Evangelium: Mt 9,14-15

Fastenzeit1

Eine Anregung für die Fastenzeit

Mit Meditation durch die Fastenzeit

Still werden, wahrnehmen, aufmerksam sein für sich und Gott. Darum geht es bei den Online-Alltagsexerzitien, die die katholischen Bistümer im Norden Deutschlands in ökumenischer Kooperation unter dem Motto „Ich bin da“ anbieten.

Interessierte können sich auf einem vierwöchigen spirituellen Weg der Achtsamkeit begleiten lassen. Impuls-E-Mails mit Texten und Audios leiten sie an für eine tägliche, etwa 30 Minuten lange, Meditationszeit. Dazu können Sie sich durch eine Geistliche Begleiterin oder einen Geistlichen Begleiter per Mail, Telefon oder Videochat individuell unterstützen lassen.

Ein weiteres Angebot sind wöchentliche Video-Gruppentreffen mit Austausch und gemeinsamem Meditieren. Der Start ist am Aschermittwoch, dem 17. Februar, der Abschluss am 21. März 2021.

Die kontemplativen Alltagsexerzitien sind kostenfrei.

Hier kommen Sie auf die Seite der Online-Alltagsexerzitien „Ich bin da“.

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Kinderkirche zu Ostern

Zur Osterzeit kann die Kinderkirche leider noch nicht wieder wie gewohnt stattfinden. Daher hat sich das Kinderkirchenteam St. Anna für die Kleinsten der Kirchengemeinde auch für die Osterzeit etwas einfallen lassen.

In der Zeit vom 17. Februar bis 17. April 2021 entsteht in der St.-Anna-Kirche eine „Mini-Oster-Welt“. Diese Ausstellung wird sich entsprechend der Stationen der Ostergeschichte (Taufe Jesu, Einzug in Jerusalem, letztes Abendmahl, Kreuzigung und Auferstehung) laufend verändern. Alle Familien mit kleinen und großen Kindern sind herzlich eingeladen, die wechselnde „Mini-Oster-Welt“ in der Kirche zu besuchen. Das Team der Kinderkirche ruft die Familien dazu auf „Lasst zu Hause eure eigene Miniatur-Osterwelt entstehen“ und freut sich über Fotos von den selbst gebauten Ostergeschichten (bitte per E-Mail an ramrath-m@bistum-muenster.de oder WhatsApp unter 0176/83266993). Diese werden anschließend in den sozialen Medien veröffentlicht.

Monstranz

Anbetung der kfd-St. Anna

Wie bereits im Jahresprogramm zu lesen war, findet am 1. Fastensonntag, 21.02.2021 in St. Anna eine eucharistische Anbetung statt.

Die kfd-St. Anna übernimmt die Betstunde von 14:00 – 15:00 Uhr. Dazu sind alle Mitgliederinnen herzlich eingeladen. Papst Franziskus hat das Wort geprägt: „Anbetung ist eine Geste der Liebe, die das Leben verändert. Anbeten heißt, es wie die Sterndeuter zu machen: dem Herrn Gold zu bringen, um ihm zu sagen, dass nichts wertvoller ist als er; ihm Weihrauch zu opfern, um ihm zu sagen, dass nur mit ihm unser Leben aufsteigt; ihm Myrrhe darzubringen, mit der der verwundete und geschundene Körper gesalbt wurde, um Jesus zu versprechen, unserem ausgegrenzten und leidenden Nächsten beizustehen, weil er in ihm gegenwärtig ist.“

Gönnen Sie sich und dem Nächsten diese Geste der Liebe, wohl wissend, dass die Initiative für diese Geste der Liebe zuerst von Gott ausgeht.

Christian religion. Ash Wednesday cross.

Aschermittwoch – Beginn der österlichen Bußzeit

Am Aschermittwoch beginnt die 40tägige österliche Bußzeit, die Vorbereitung auf Ostern. Sehr herzlich laden wir zu den Gottesdiensten am Aschermittwoch und in der gesamten Fastenzeit ein, um so auch ganz persönlich einen Neuanfang zu setzen. Die verschiedenen Gottesdienste entnehmen Sie bitte der wöchentlichen Gottesdienstordnung. Die Gottesdienste an Aschermittwoch feiern wir um 8:00 Uhr und um 19:00 Uhr in der Pfarrkirche St. Anna und um 19:00 Uhr in der Kirche St. Josef. Die Gottesdienste aus der Pfarrkirche St. Anna werden auch über Livestream ins Internet übertragen. Aufgrund der Pandemie wird das Aschekreuz nach einer entsprechenden Verordnung der vatikanischen Gottesdienstkongregation in folgender Weise ausgeteilt: Die Asche wird den Gläubigen ohne Berührung aufs Haupt gestreut. Die Austeilenden und die Empfänger tragen eine FFP2-Maske bzw. eine medizinische Maske. Die bei der Spendung des Aschenkreuzes üblichen Formeln „Kehre um und glaube an das Evangelium“ oder „Bedenke Mensch, dass du Staub bist und zum Staub zurückkehrst“ spricht der Priester vorher kollektiv zu allen Anwesenden. Zuvor wird das übliche Segensgebet über die Asche gesprochen und diese wortlos mit Weihwasser besprengt.

Aschermittwoch ist gebotener Fast- und Abstinenztag!

Pfarrer Markus Thoms

6. Sonntag im Jahreskreis – B

14. Februar 2021

Liebe Gemeinde,

am Mittwoch beginnt die Fastenzeit, die österliche Bußzeit. Innerlich und äußerlich bereiten wir uns in der Kirche und auch im eigenen persönlichen Leben auf das höchste Fest der Christenheit, das Osterfest vor. Der eine oder andere wird sich vielleicht schon etwas vorgenommen haben, womit er diese Zeit in besonderer Weise nutzen kann. Ein Vorsatz ist oftmals der Verzicht auf Fleisch, Alkohol oder Süßigkeiten. In der heutigen zweiten Lesung schreibt uns der Apostel Paulus im ersten Korintherbrief: „Ob ihr esst oder trinkt oder etwas anderes tut: Tut alles zur Verherrlichung Gottes!“ Hintergrund dieser Frage ist, ob es den Christen erlaubt ist, Fleisch zu essen, dass aus einer heidnischen Opferzeremonie stammt. Um die Aussage des Paulus zu verstehen, müssen wir einige Verse vorher hinzunehmen. Da schreibt er: „Alles ist erlaubt – aber nicht alles nützt. Alles ist erlaubt – aber nicht alles baut auf. Denkt dabei nicht an euch selbst, sondern an die anderen.“ (1Kor 10, 23) Wer sich am Wohl des Anderen orientiert, zeigt Stärke. Ein Vorbild zu haben, an dem ich mich orientieren kann, gibt mir Kraft. Paulus will uns auf der einen Seite Vorbild sein. Auf der anderen Seite bezieht er sich in seinen Handlungsanweisungen immer auf Christus. Auf ihn sollten wir den Durchblick behalten. Mögen unsere Fastenvorsätze uns näher und tiefer zu Christus führen, damit wir ihn erkennen.

Dazu wünsche ich Ihnen ab Aschermittwoch alle Kraft und allen Segen!
Ihr Pastor Markus Thoms

Sternsinger-2021

Abschluss Sternsingeraktion 2021

Am 2. Februar haben wir die diesjährige Sternsingeraktion beendet, die auch unter der Corona-Pandemie zu leiden hatte. Leider konnten die Sternsinger nicht von Haus zu Haus ziehen, um den Segen zu bringen. Dennoch haben wir viele Alternativangebote bereitet, so dass insgesamt ein Betrag von 5.579,32€ gesammelt wurde. Allen, die gespendet haben und allen, die die Aktion unterstützt haben, gilt ein aufrichtiges Dankeschön. Möge uns Gottes guter Segen weiterhin durch das noch junge Jahr 2021 begleiten.

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Maria Lichtmeß

Viele Senioren sind der Einladung zur Messe anlässlich des Festes der „Darstellung des Herrn“ gefolgt. Nach alter Tradition bildet Maria Lichtmeß wie es volkstümlich genannt wird den Abschluss der Weihnachtszeit.
Das Evangelium berichtet davon wie Maria und Josef den Verpflichtungen des jüdischen Gesetzes nachkommen und ihren Erstgeborenen Gott weihen. In der Ostkirche wird es als „Fest der Begegnung des Herrn“ verstanden. Der Sohn Gottes, der Messias kommt in seinen Tempel und begegnet dem Gottesvolk, des Alten Bundes vertreten durch Simeon und Hanna. Gott kommt in sein Eigentum und findet Aufnahme bei den beiden Hochbetagten: Hanna und Simeon.
So bekennen sie bei der Begegnung mit Jesus, der auf den Armen Marias in den Tempel getragen wird: „Meine Augen haben das Heil gesehen, ein Licht zur Erleuchtung der Heiden und Herrlichkeit für dein Volk Israel.
Jesus, das Licht der Welt – dieser Gedanke stand auch im Mittelpunkt des Gottesdienstes, den die kfd St. Anna vorbereitet hatte. Im Gedenken an den hl. Blasius wurde der allgemeine Blasius Segen gespendet.

Um diesen Tag auch zu Hause ausklingen zu lassen, wurde den Senioren am Schluss eine Tüte mit einer Kerze, einer Meditationskarte und einem Teebeutel überreicht. Auch zum Verschenken gedacht….

 

In St. Arnold wurde Maria Lichtmeß ebenfalls mit einem festlichen Hochamt begangen, musikalisch umrahmt von unserem Organisten Stefan Eicholt und der Querflötenspielerin Johanna Nienau.
Zugleich markierte dieses Fest in diesem Jahr auch das Ende der Sternsingeraktion.

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Bücherei St. Josef

Das neue Kamishibai to go rund um die Bücherei St. Josef in St. Arnold lädt wieder alle Kinder mit ihren Begleitern ein.  Auf den großen DIN-A3 Karten erfahren die Besucher, was es heißt,  Geburtstag zu haben und zu feiern. Wir wünschen beim Schauen und Lesen viel Spaß, bei Dunkelheit gerne mit der Taschenlampe. Weitere Medien zum Thema Geburtstag kann man im Internet unter webopac.bistum-muenster.de im Medienkatalog unserer Bücherei aussuchen und uns per E-Mail: buecherei-st.arnold@bistum-muenster.de mitteilen. Wir melden uns dann zurück.

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Welttag der Kranken am 11. Februar

Vielleicht wurde der Welttag der Kranken in den vergangenen Jahren kaum wahrgenommen inmitten der „tollen Tage des Karnevals“, um so mehr rückt er  unter  dem Eindruck der Pandemie in den Fokus.  Hinter den täglich veröffentlichten Zahlen stehen immer viele Einzelne, die ein    Gesicht und eine Geschichte haben.  Kranksein bedeutet eine tiefgehende Erschütterung und rüttelt an den Fundamenten unseres Daseins. Unsere Abhängigkeit und Verwundbarkeit tritt offen zu Tage. Das ist schmerzlich.

Der diesjährige Welttag der Kranken rückt aber auch diejenigen ins Blickfeld, die seit Monaten unablässig mit viel Herzblut die Kranken umsorgen und pflegen.

Erstmals wurde 1993 der Welttag der Kranken von Papst Johannes-Paul II. eingeführt. Er wird jährlich am 11. Februar dem Gedenktag „Unserer Lieben Frau in Lourdes“ begangen. 1858 erschien in Lourdes die Mutter Gottes der  14-jährigen Bernadette Soubirous und ließ sie eine Quelle finden, dessen Wasser heilende Kraft hat. Seit über 160 Jahre ist Lourdes Ziel vieler Pilger, um sich in den Nöten des Leibes und der Seele an Christus und seine Mutter Maria zu wenden.

Papst Franziskus hat seine diesjährige Botschaft unter das Schriftwort gestellt: „Nur einer ist euer Meister, ihr alle aber seid Brüder.“ (Mt23,8)

„Jesus kritisiert die Heuchelei derer, die reden aber nicht handeln. Wenn sich der Glaube auf sterile Wortspielereien beschränkt, ohne mit der Geschichte und den Bedürfnissen des Nächsten zu tun zu haben, dann fehlt es an Kohärenz zwischen dem Glaubensbekenntnis und dem wirklichen Leben. Das ist eine große Gefahr; deshalb verwendet Jesus starke Ausdrücke, um vor der Gefahr der wachsenden Selbstvergötterung zu warnen.“ betont der Papst. Der Papst meditiert die Sinnfrage angesichts des vielfachen Leids, das Hiob erfährt. Schließlich befasst sich der Papst mit Fragen der Gegenwart und stellt fest: „Eine Gesellschaft ist umso menschlicher, je mehr sie sich ihrer schwachen und leidenden Glieder anzunehmen vermag und  je mehr sie dies aus dem Geist einer geschwisterlichen Liebe leisten kann.“

M. Plog

Pfarrbüro St. Anna

Friedenstraße 6
48485 Neuenkirchen 

Tel. 05973 / 94 73 - 0
E-Mail: stanna-neuenkirchen@bistum-muenster.de 

Die Kirche sei immer ein Ort der Barmherzigkeit und Hoffnung, wo wir spüren, dass wir angenommen und geliebt sind und Vergebung erhalten.
— Papst Franziskus