Teaser_Gottesdienst

Aufbruchgottesdienst

Die kfd St. Anna lädt zu einem Aufbruchgottesdienst am Mittwoch, den 17. Juni um 19.00 Uhr ein.

Der Wortgottesdienst ist als Stationsgottesdienst gestaltet und führt von der Kirche aus zu Stationen im Freien. Wegen der Abstands- und Hygieneauflagen ist  die Teilnehmerzahl begrenzt. Anmeldungen bis zum 15.06.2020 werden entgegengenommen von Marion Heitmann (Telefon 727, ab 17.00 Uhr) und von Maria Plog (Telefon 900630).

Für unsere Seniorinnen bieten wir den Aufbruchgottesdienst  am Montag, den 22. Juni um 16.00 Uhr an. Wir beginnen in der Kirche. Die zweite Station wird im Freien am Karl-Leisner-Haus sein. Wegen der bekannten Auflagen bitten wir auch hier um Anmeldung bei Marion Heitmann oder bei Maria Plog.

Bitte das eigene Gotteslob mitbringen!

Pfingsten

Pfingsten – ein Dauerabo!

In diesen Tagen macht das Wort vom „Maß und Mitte bewahren“ die Runde. Mal klingt es besorgt, mal beschwörend, mal aufmunternd, mal beruhigend. Mal ist es ein Appell an die Vernunft und den Gemeinschaftssinn – auf jeden Fall klingt es gut und richtig.

Die große Frage ist nur: Wer oder was ist die Mitte? Wer setzt das Maß? Wer bestimmt hier Maß und Mitte?

Erleben wir nicht beinahe Tag für Tag, dass vieles aus den Fugen geraten ist? Zerwürfnisse und Spaltungen zwischen Ost und West tun sich in unserem eigenen Land auf, tiefe Gräben zeigen sich unter den Ländern innerhalb Europas. Im Rest der Welt sieht es nicht anders aus. Von Maß und Mitte kann wohl kaum die Rede sein.

Da sind die einen, die in der gegenwärtigen Situation Solidarität üben, Verbundenheit suchen und pflegen unter schwierigen Bedingungen und ganz viel Liebe, Anteilnahme und Zuwendung verströmen.

Auf der anderen Seite spült die Corona-Krise an die Oberfläche, was unter der Fassade schlummert: Argwohn, Furcht voreinander, Misstrauen und Missgunst, Rückzug in die eigenen vier Wände. Wir alle können feststellen, dass in unserer Welt das Verstehen und die Gemeinschaft der Menschen untereinander oft oberflächlich und schwierig sind. Nicht selten kommt es zu Konflikten, in Familien, Nachbarschaften, Parteien und Gesellschaften.

Gibt es wirklich diese Mitte, die Einheit stiftet, wo Zwietracht herrscht, die Versöhnung schenkt, wo Streit ist, die Hoffnung weckt, wo Verzweiflung droht, die Verbindung schafft, wo Abgründe sich auftun?

Nach dieser Mitte sehnt sich jeder Mensch – bewusst oder unbewusst. Für uns Christen ist diese Mitte eine lebendige Person. Sie hat ein Gesicht: Jesus Christus. Sein Maß ist die Liebe ohne Maß. Das wird an Pfingsten offenkundig. „Einheit kann nur sein durch die Gabe des Geistes Gottes, der uns ein neues Herz und eine neue Sprache geben wird, eine neue Fähigkeit der Kommunikation“ (P. Benedikt XVI.), wo ein Wort hält, was es verspricht.

Ein Blick in die Heilige Schrift führt uns mitten unter die versammelten Jünger, die zusammen mit den Frauen und Maria um den Heiligen Geist bitten und flehen. Hier, wo sich kein Wortführer mehr in den Vordergrund schiebt, wo der Streit um die ersten Plätze verstummt ist, hier wo auch Petrus zu seiner Wankelmütigkeit steht und wo alle ihre leeren Hände und offenen Herzen hinhalten, da wo ein jeder ganz empfangend ist – so wie Maria. Da kann sich die ganze Fülle Gottes ergießen. Da kann der Himmel die Erde berühren.

„An jenem Morgen, fünfzig Tage nach Ostern, bläst ein Sturmwind über Jerusalem, und die Flamme des Heiligen Geistes kommt auf die versammelten Jünger herab, lässt sich auf jedem von ihnen nieder und entzündet in ihnen das Feuer Gottes, ein Feuer der Liebe mit verwandelnder Kraft.

Die Furcht schwindet, das Herz spürt neue Kraft, die Zungen lösen sich und sie beginnen freimütig zu sprechen, damit alle die Verkündigung Jesu Christi, der gestorben und auferstanden ist, verstehen können. Wo Spaltung und Fremdheit war, wächst an Pfingsten Einheit und Verständnis.“ (P. Benedikt XVI.)

Pfingsten ist die Umkehrung des Turmbaus zu Babel. Pfingsten ist die Geburtsstunde der Kirche – nicht als Institution, nicht als imposantes Bauwerk, sondern als eine lebendige Gemeinschaft von Menschen, die für Christus brennen und sich vom Geist Gottes bewegen lassen. Das Pfingstgeheimnis ist die Taufe der Kirche, ein Ereignis, das bindet, sendet und bleibt.

Pfingsten ist nicht ein einmalig-abgeschlossenes Ereignis. Es ist kein Highlight und dann ist Schluss. Pfingsten ist ein von Gott selbst eingerichtetes  Dauerabo, seine Kirche stets neu mit der Kraft des Heiligen Geistes zu erfüllen.

Die Mitte und das Maß sind hier im Abendmahlssaal von Pfingsten, hier schlägt das Herz Gottes für seine Menschen egal welcher Sprache, Hautfarbe oder Nation.

Wo Gott seine Gaben schenkt, da wird nicht geknausert, sondern geklotzt. Dieser Heilige Geist bringt mit sich eine Fülle von Gaben: die Gabe der Weisheit und Einsicht, des Rates und der Stärke, der Erkenntnis, der Frömmigkeit und der Gottesfurcht. Wie nötig sind diese Gaben heute!

Und nicht zu vergessen die Früchte des Geistes, die da sind: Liebe, Freude, Frieden, Güte, Sanftmut, Selbstbeherrschung, Langmut und Treue.

Ein verheißungsvolles Dauerabo! Schon gebucht?

 

Maria Plog, Pastoralreferentin

Corona2

Bericht aus dem Krisenstab

Am Montag, den 18. Mai hat sich der Krisenstab unserer Pfarrei erneut getroffen, um nach dem Wiederbeginn der Gottesdienste die gemachten Erfahrungen zu reflektieren. Dabei sind wir übereingekommen, dass die Gottesdienste, die nach den vorgegebenen Richtlinien des Landes NRW gefeiert werden, in ordentlicher und würdiger Weise ablaufen. Dankenswerterweise haben sich ausreichend Ordnerinnen und Ordner gemeldet, die dafür sorgen, dass die Gläubigen ihre Plätze einnehmen und so den Gottesdienst mitfeiern können. Auch die Art und Weise der Kommunionspendung wurde von den Anwesenden als würdig betrachtet und dient dem Schutz von Spender und Empfänger vor möglichen Infektionen. Das telefonische Anmeldeverfahren soll beibehalten werden, da man dadurch einen besseren Überblick über die Teilnehmenden hat und bei Vollbelegung niemanden an der Tür abweisen muss. Zusätzlich lassen sich eventuelle Infektionsketten im Falle einer Ansteckung leichter nachvollziehen. Der Krisenstab hat ferner beschlossen, nach Pfingsten einen zusätzlichen Gottesdienst an Werktagen anzubieten. Somit feiern wir ab dieser Woche freitags um 8 Uhr eine heilige Messe in der Pfarrkirche St. Anna.

Ausgiebig wurde auch über das Fronleichnamsfest diskutiert. Das Für und Wider eines Freiluftgottesdienstes bzw. der sich anschließenden Prozession wurde erörtert. Die Beteiligten haben dann einstimmig entschieden, die Fronleichnamsprozession in diesem Jahr ausfallen zu lassen und auch keinen Freiluftgottesdienst zu feiern. Stattdessen wird nach dem Gottesdienst um 10 Uhr in der Pfarrkirche St. Anna eine „kleine Prozession“ mit dem Allerheiligsten durch die Kirche stattfinden. Am Nachmittag besteht dann von 15 Uhr bis 18 Uhr die Möglichkeit zur eucharistischen Anbetung. Um 19 Uhr bieten wir dann einen weiteren Gottesdienst an.

Diese Beschlüsse wurden auch am Dienstag, den 19. Mai 2020 in der Pfarreiratssitzung besprochen und angenommen.

Markus Thoms

Pfingsten 2020 – A

31. Mai 2020

Liebe Gemeinde,

am Pfingstfest feiern wir den Abschluss des großen Osterfestes, dass wir 50 Tage lang gefeiert haben. Wenn wir in diesem Jahr auch spüren mussten, dass die gewohnte Festlichkeit aufgrund der Corona-Pandemie eingeschränkt war, so dürfen wir doch – oder vielleicht gerade deswegen – darauf vertrauen, dass der Auferstandene mit uns auf dem Weg ist. Das heutige Evangelium macht uns noch einmal deutlich, dass die Geistsendung ein Aspekt von Ostern ist. Die erste Gabe des Auferstandenen an seine Jünger war der Heilige Geist. Hier wird deutlich, dass Ostern eben mehr ist als die Auferstehung Jesu. Wir alle sind zu dieser Auferstehung, zu diesem neuen Leben berufen. Um aber dieses neue Leben zu erhalten, müssen wir Gottes Lebensatem empfangen, seinen Geist, der die ganze Welt durchdringt. Dieser Lebensatem wird uns in der Taufe geschenkt. Durch das Geschenk der Taufe erhalten wir das neue Leben, dass in der Stunde des Todes vollendet wird. Der Pfingsttag macht uns deutlich, in der Kraft des Heiligen Geistes zu sagen, dass wir mit Christus auferstehen, ja mehr noch, dass die Auferstehung schon in diesem Leben begonnen hat. Ein Gedanke, der uns trösten kann, gerade in diesen unsicheren Zeiten.

Gehen wir gestärkt mit den Gaben des Heiligen Geistes weiter voran und lassen wir uns von IHM führen.
Eine gesegnetes Pfingstfest wünscht Ihnen und Ihren Familien

Ihr Pastor Markus Thoms

Eko_Collage

Erinnerung an die eigene Erstkommunion – Fotoaktion in St. Anna

Erinnern Sie sich?!

Mit diesen wunderbaren Fotos erinnern wir uns an unsere Erstkommunionfeiern vor einem oder vor vielen, vielen Jahren … Das älteste Foto stammt aus dem Jahr 1913 und das jüngste aus dem Letzten.

Wir freuen uns schon auf die Erstkommunionfeiern im Oktober und beten in dieser besonderen Zeit für unsere diesjährigen Kommunionkinder.

Erinnerung an die eigene Erstkommunion Fotoaktion in St. Anna

Die Feier der Erstkommunionen im Mai ist immer auch ein Anlass sich an die eigene Erstkommunion vor einem Jahr, vor 5 Jahren, vor 15 Jahre oder vor 50 Jahren zurückzuerinnern. Leider können wir im Mai 2020 keine Erstkommunion feiern. Wir laden alle Katholikinnen und Katholiken ein, sich trotzdem das eigene Fest ins Gedächtnis zu rufen, die alten Fotoalben durchzublättern, ein Foto von sich als Erstkommunionkind herauszusuchen und uns dieses Foto zukommen zulassen.

Wir werden alle eingesendeten Fotos anonym auf unserer Facebook-Seite und auf unserer App posten und sie als Collage in unseren Kirchen ausstellen.

Die Fotos können in den Pfarrbüros in St. Arnold und in Neuenkirchen abgeben werden. Bitte notieren Sie Ihren Namen und Ihre Adresse auf dem Foto, unsere Sekretärinnen scannen das Bild und schicken es per Post an die angegebene Adresse zurück. Fotos können auch direkt per Mail an Marie Ramrath (ramrath-m@bistum-münster.de) oder per WhatsApp an folgenden Nummer: 0176-83266993 geschickt werden.

Einsendeschluss ist der 15. Mai 2020.

 

Alle Fotos als Galerie

Pastor Markus Thoms

7. Ostersonntag – A

24. Mai 2020

Liebe Gemeinde,

im heutigen Evangelium hören wir im Gebet Jesu den Höhepunkt seiner Abschiedsreden. Man könnte fast sagen, dass Jesus auf diese Stunde hinlebte. Er, der aus der Herrlichkeit des Vaters kam und seine Sendung darin sah, Gott auf Erden zu verherrlichen, indem er seinen Namen bekannt machte. Jesus betete: „Vater, die Stunde ist da. Verherrliche deinen Sohn, damit der Sohn dich verherrlicht.“

Die bekannte Passion nach Johannes von Johann Sebastian Bach (+1750) beginnt mit einem großartigen Eingangschor, indem genau diese Begriffe aus dem Johannesevangelium den Ton angeben:

„Herr, unser Herrscher, dessen Ruhm

In allen Landen herrlich ist!

Zeig uns durch deine Passion,

Dass du, der wahre Gottessohn,

Zu aller Zeit,

Auch in der größten Niedrigkeit,

Verherrlicht worden bist!“

Ob wir Jesus als Menschen dieser Zeit auch so verstehen können, wie ihn Bach verstand? Irenäus von Lyon (+202) hat einmal gesagt: „Die Herrlichkeit Gottes ist der lebendige Mensch.“ Der Mensch, wenn ich ihn als Ebenbild Gottes wahrnehme und anerkenne, steht staunend und ehrfürchtig vor dem Geheimnis der Schöpfung. Dieser Mensch gibt dem Wort Herrlichkeit ein Gesicht. Und Papst Johannes Paul II. (+2005) schreibt: „… besonders der Mensch ist das Sichtbarwerden der Herrlichkeit Gottes, berufen, aus der Fülle des Lebens in Gott zu leben.“

Lassen wir uns neu auf diese Zusage ein, dass Gott in allem und zu allen Zeiten verherrlicht worden ist. Wir Menschen sind eingeladen, ihn in besonderer Weise zu verherrlichen und seine Gegenwart immer wieder zu verkünden. Gott ist und bleibt an unserer Seite und will sein Leben mit uns teilen. Diese Zusage ist mehr denn je notwendig – gerade in dieser schwierigen Zeit!

Eine gute Woche im Zugehen auf das Pfingstfest wünscht Ihnen

Ihr Pastor Markus Thoms

Johannes-Paul-II

Zum 100. Geburtstag von Johannes Paul II. – Ein Glaubenszeugnis

Es kostet mich Kraft über so persönliche Dinge zu erzählen, aber durch die Ermutigung Zeugnis zu geben, will ich es versuchen.

Was soll ich sagen, ich habe ein wenig Angst meine Geschichte zu erzählten.  Ich befürchte, dass mich Leute als Spinner bezeichnen.

Eigentlich  nahm  meine Beziehung zu Johannes Paul – das wurde mir jetzt erst klar – schon in der Jugend ihren Anfang. 1980  unternahm Johannes Paul II. seine erste Pilgerreise nach Deutschland und besuchte auch unsere Bischofsstadt Osnabrück. Ich war gerade mal 12 Jahre alt.

Bei nass kaltem Wetter im November machten wir uns mit der Pfarrgemeinde auf den Weg in das Stadion auf der Illoshöhe. Ich war ja fast noch ein Kind, aber die Ausstrahlung dieses Mannes hat mich irgendwie nie losgelassen.

Einige Jahre später habe ich ganz unbewusst, meine Abschlußarbeit in der 10. Klasse über Johannes Paul II. geschrieben. Warum gerade über ihn? Keine Ahnung!

Ich habe dann mit Vorliebe geliebt und 1987 sehr „früh“ geheiratet: eine wundervolle Frau. Dann kam unsere Tochter zur Welt und einige Jahre später unser Sohn.

Eigentlich wollte ich gern Profifußballer werden, aber die Situation ließ es nicht zu. Um die Familie zu ernähren, ergriff ich einen „soliden“ Beruf: Industriemechaniker.

Dann kam der Herbst 2004. Ich erkrankte von einem auf den anderen Tag schwer. Plötzlich konnte ich keine klaren Worte aussprechen.  Als habe ich zwei Promille im Blut, so sahen meine Bewegungen aus. Mein Hausarzt überwies mich in ein Krankenhaus nach Osnabrück.

Eine Vielzahl von Untersuchungen musste ich über mich ergehen lassen. Meine Frau und ich saßen aufgeregt vor den Ärzten als sie uns  ihre Diagnose mitteilten: MG Myasthenia gravis. (Anmerkung:  d. h. eine schwere Lähmung, die durch eine gestörte Signalübertragung zwischen Nerv und Muskel gekennzeichnet ist. Es handelt sich um eine Autoimmunerkrankung, die aber noch nicht richtig erforscht ist.)  Es tut uns leid, aber Sie haben keine hohe Lebenserwartung.

Schließlich wurde ich im Februar 2005 in eine Spezialklinik nach Oldenburg eingewiesen. Ostern kam näher! Meine Gedanken kreisten um die Familie: Wie soll es weitergehen?  Ich hatte blanke Angst!

Im Süden Europas lag ein anderer Mann auf dem Krankenlager: Johannes Paul . Über den Fernseher verfolgte ich vom Krankenbett aus ganz genau die Entwicklung. Schließlich hieß es: Johannes Paul II. liegt im Sterben. Da hab ich mir ein Herz gefasst oder besser das Innerste meiner Seele bat flehentlich: Bitte, nimm doch meine Erkrankung auf dich und nimm sie mit, wenn du gehst.

Johannes Paul II. starb am 02. April 2005. Was dann mit mir geschah, war für mich und die Ärzte einfach nicht nachzuvollziehen. Ich hatte keine sprachlichen oder körperlichen Einschränkungen mehr.

Trotzdem bin ich in ein Loch gefallen, weil ich es nicht fassen konnte. Vom fast nicht mehr auf dieser Welt sein, kann plötzlich wieder zurück in das Leben! Was bin ich heute dankbar für meine Familie, für meine Frau und meine Kinder, die mich dann wachgerüttelt haben.

Danach erst begann ich langsam zu begreifen in welcher Beziehung Johannes Paul zu mir steht und welch eine Gabe mir geschenkt ist! Bis heute! Der Draht von Seele zu Seele steht.

(Das Glaubenszeugnis von Lui wurde aufgeschrieben von Maria Plog, Pastoralreferentin)

Johannes-Paul-II.2

Johannes Paul II. von A – Z

Angelus P. Johannes-Paul II. brachte neuen Wind in die Kirche. Alte Schätze wurden neu belebt. So wurde das sonntägliche Angelus-Gebet zum Anziehungspunkt für viele Pilger Rom-Pilger. Die meditative Würze gab es in Kürze dazu.

Barmherzigkeit – Der zweite Weltkrieg hatte die Menschheit nahe an den Abgrund der Zerstörung gebracht. Auf die Fragen nach Schuld und Versagen hatte Gott eine Antwort gegeben mit der Botschaft der göttlichen Barmherzigkeit durch die Ordensschwester Faustyna. Johannes-Paul II. machte sich zum Sprachrohr dieser Botschaft und wurde nicht müde sie in  Wort und Tat zu verkündigen. „Der Menschheit, die mitunter wie verloren zu sein scheint, beherrscht von der Macht des Bösen, des Egoismus und der Angst, dieser Menschheit bietet der auferstandene Herr seine Liebe zum Geschenk an – eine Liebe, die vergibt und versöhnt und den Geist mit frischer Hoffnung erfüllt; eine Liebe, die das herz verwandelt und Frieden gibt. Wie sehr bedarf die Welt des Verständnisses der Annahme der göttlichen Barmherzigkeit.“  Bleibend aktuell!!!

Chemiefabrik Nach dem Überfall der Deutschen 1939 werden die Universitäten geschlossen, Professoren und Intellektuelle werden  verschleppt und ermordet. Um der Zwangsdeportation zu entgehen, arbeitet Karol im Steinbruch einer Chemiefabrik. So versucht er sich und den alten Vater durch zu bringen.

Dichter In diese Besatzungszeit fallen auch seine ersten literarischen Werke. Er verfasste fünf Gedichtsammlungen und drei Dramen in seiner Zeit in Polen. Auch als Papst griff er abermals zur Feder und schrieb Gedichte, die unter dem Titel „Römisches Triptychon“ veröffentlicht wurden.                                                                                                                Kostprobe: Der Bergbach gerät nicht in Staunen, wenn er herabrauscht und schweigend die Wälder talwärts ziehen im Rhythmus des Baches                 – der Mensch aber. Er staunt! Die Schwelle, die die Welt in ihm überschreitet, ist die Schwelle der Staunens.“

Erdenkuss Drei Monate nach seiner Wahl bricht Johannes Paul zu seiner ersten Reise nach Mexiko auf. Als das Papstflugzeug landet, verblüfft  er die Weltöffentlichkeit: Er kniet auf dem Rollfeld nieder und küsst die Erde. Eine Geste, die er fortan jedesmal beim ersten Besuch eines Landes wiederholt.

Friedensgebet von Assisi P. Johannes-Paul II. lud im Oktober 1986 Vertreter der verschiedenen Religionen  zum Gebet um den Frieden nach Assisi ein.

„Der Friede ist, wo es ihn gibt, äußerst zerbrechlich. Er ist auf so vielfältige Weise bedroht und mit so unvorhersehbaren Folgen, daß wir uns darum bemühen müssen, ihn auf sichere Fundamente zu gründen. Ohne daß wir auf irgendeine Weise die Notwendigkeit von menschlichen Mitteln leugnen, die den Frieden erhalten und festigen, sind wir hier, weil wir uns dessen gewiß sind, daß wir über solche Maßnahmen hinaus das Gebet benötigen, das inständige, demütige und vertrauensvolle Gebet, wenn die Welt schließlich ein Ort wahren und dauerhaften Friedens werden soll. Deshalb ist dieser Tag ein Tag, der dem Gebet und all dem gewidmet ist, was mit dem Gebet zusammengeht: Stille, Wallfahren und Fasten.“ So heißt es in seiner Ansprache.

Gebet Sein Nachfolger im Amt P. Benedikt sagte: Das Gebet ist ein Schlüssel zum Verständnis von P. Johannes-Paul II. Die wichtigste Stunde im Tagesablauf ist die erste, es ist die Stunde des Gebetes vor dem ausgesetzten Allerheiligsten, weil alles Weitere sich daraus ergibt. Das gilt für sein ganzes Pontifikat. Es gibt keine Entscheidung vom ihm, die nicht eine Frucht des Gebetes ist.

Heiligsprechungen – Die langwierigen Heilig- und Seligsprechungsverfahren fallen dem Reformeifer von Johannes-Paul II. zum Opfer. Hätten Sie es gewusst: Unter seinem Pontifikat wurden 1820 Menschen heilig oder selig gesprochen. Ein wahrer Stau vor der Himmeltüre wurde endlich aufgelöst. Zu den im deutschsprachigen Raum bekannten zählen: Kardinal von Galen, Edith Stein, Karl Leisner, Adolf Kolping, Bernhard Lichtenberg.

Islam Im Jahr 2001 betritt Johannes-Paul II. als erster Papst in Damaskus ein Moschee.

Jubiläum – Höhepunkt des Pontifikats ist die Feier des großen Jubiläums im Jahr 2000, auf das sich die Kirche drei Jahre lang vorbereitet hat. Am Weihnachtsabend 1999 öffnet der Papst feierlich die heilige Pforte des Petersdoms als Zeichen dafür, dass Jesus Christus „die Tür zum Heil, zum Leben, zum Frieden ist“. Trotz seiner Gebrechen führt der Papst die Kirche in dritte Jahrtausend. Im Januar besucht er als erster Papst der Kirchengeschichte Ägypten. Am12. März bittet er in einem Aufsehen erregenden Bußgottesdienst im Petersdom um Vergebung für die Schuld der Kirche. (Mea Culpa) Ende März folgt seine Pilgerreise ins Heilige Land und der Besuch der wichtigsten biblischen Stätten.

Katechismus – P. Johannes Paul II. fasste einen kühnen Entschluss in einer sich stark verändernden Welt. Er entschied, dass Bischöfe aus aller Welt zusammen ein Buch schreiben sollten, in dem sie auf die Fragen antworten, was Christen eigentlich glauben, was die Kirche lehrt und wie sich das Ganze in die veränderte Kultur einfügt. Kardinal Josef Ratzinger fiel die Aufgabe zu aus den Beiträgen das Buch mit dem Titel Katechismus der Katholischen Kirche zusammen zu stellen.

Lolek Bei seiner Taufe erhielt er den Namen: Karol, Josef. Sein Spitzname in seiner Heimat ist und bleibt Lolek. Als  später sein jüdischer Schulfreund Jerzy Kluger in Rom ausfindig wiedertrifft, will er Karol – inzwischen Kardinal –  ihn mit „Eminenz“ ansprechen. Daraufhin packt ihn Wojtyla an den Schultern und sagt: Jurek, bist du verrückt, ich bin doch der Lolek!

Maria Eine tiefe Liebe und Verbundenheit mit Maria prägt ihn. Nicht zufällig findet sich in seinem Wappen das schlichte M unter dem Kreuz. Sein Wahlspruch: Totus tuus! Ganz dein!   Er verstand es sowohl als Ganzhingabe an Christus, wie auch als Ganzhingabe an Seine Mutter: „Totus tuus ego sum et omnia mea tua sunt“ – Ich bin ganz Dein und alles, was mein ist, ist Dein. Auch das Überleben des Attentats schrieb er der mütterlichen Sorge Mariens zu: Eine Hand hat die Kugel abgefeuert, eine andere hat die Kugel gelenkt.

Nova Huta Es sollte im kommunistisch beherrschten Polen die Stadt ohne Gott werden. Doch die atheistischen Machthaber hatten die Rechnung ohne die Gläubigen und ihrem Hirten gemacht. Die Arbeiter errichten auf einer Freifläche in Nowa Huta ein großes Kreuz, wo bei jeder Witterung vielbesuchte Gottesdienste stattfinden. Die Gläubigen legen schließlich selbst Hand an und so wird die Kirche trotz erbitterten Widerstand seitens der Politik errichtet.

Osten Nach 455 Jahren tritt ein Nichtitaliener, ein Mann aus dem Osten, ein Mann aus einem Land hinter dem Eisernen Vorhang  die Nachfolge Petri an. Wahrheit gehört auch: „Was in Osteuropa in den letzten Jahren geschehen ist, wäre nicht möglich gewesen ohne diesen Papst, ohne die große – auch politische – Rolle, die Johannes Paul II. im Weltgeschehen spielt. Aber ich habe einen besonderen Eindruck empfunden, als ob von diesem Mann eine Energie ausgeht, dank der man ein tiefes Gefühl des Vertrauens ihm gegenüber empfindet.“ so M. Gorbatschow.

Pilger Er sah sich immer als Pilger in den Fußstapfen des hl. Petrus und vor allem des Völkerapostels Paulus. Seine Sendung ist die Neuevangelisierung.

Quatsch – Johannes Paul II. beweist Humor. Nach der Einsetzung seiner Hüftprothese witzelt er gegenüber dem Chirurgen im Blick auf seine Gehhilfe: „Ich bin es, der den Stock trägt, nicht der Stock ist es, der mich trägt.“

Rosenkranz – 2002 kam eine kleine Sensation aus dem Vatikan: Neue Geheimnisse für den Rosenkranz! Fünf “lichtreiche” Mysterien über das Reich Gottes fügte Johannes Paul II. dem Rosenkranz hinzu. Die fünf lichtreichen Geheimnisse

Jesus, der von Johannes getauft worden ist (Lk 3, 21–22) Jesus, der sich bei der Hochzeit in Kana offenbart hat (Joh 2,1–12) Jesus, der uns das Reich Gottes verkündet hat (Mk 1,14) Jesus, der auf dem Berg verklärt worden ist. (Lk 9,28–36) Jesus, der uns die Eucharistie geschenkt hat (Mk 14,17–25)

Schauspiel Bevor Karol seine Berufung zum Priester erkannte, gehörte seine Leidenschaft der Literatur und dem Theater.  In der Krakauer Zeit trifft man sich im Untergrund und sieht die Pflege der polnischen Kultur auch als einen Weg des Widerstandes gegen die deutschen Besatzer an.

Solidarność – Johannes Paul II. trug wesentlich zur Bildung der Gewerkschaft und den gravierenden Umwälzungen in Polen bei. Auf sein Mitwirken beim Zusammenbruch des Kommunismus angesprochen, sagt er: Der Baum war schon morsch, ich habe nur noch einmal daran gerüttelt.

Tschenstochau Ausdruck seiner Marienfrömmigkeit sind die Wallfahrten zur Schwarzen Madonna, der Königin Polens.

Urbi et Orbi Unvergessen ist der Segen für die Stadt und den Erdkreis, der zu den Hochfesten Ostern und Weihnachten gespendet wird. Johannes-Paul II. verknüpfte diesen Segen mit Grüßen und Wünschen in den verschiedensten Sprachen. Ein pfingstliches Ereignis!

Versöhnung – P. Johannes Paul II. bat im Jahr 2000 ausdrücklich um Vergebung für die Vergehen, derer sich die Christen im Laufe ihrer langen Geschichte schuldig gemacht haben. Bei seinem Besuch im Heiligen Land betete er: „Auch die Christen haben sich schuldig gemacht, indem sie Menschen ausgrenzten und ihnen Zugänge verwehrten. Sie haben Diskriminierungen zugelassen auf Grund von unterschiedlicher Rasse und Hautfarbe. Verzeih uns, und gewähre uns die Gnade, die Wunden zu heilen, die deiner Gemeinschaft auf Grund der Sünde noch immer innewohnen, damit wir uns alle als Söhne und Töchter fühlen können.

Weltjugendtage Auf die Initiative von P. Johannes-Paul II. gehen die Weltjugendtage zurück. Zeit seines Lebens ist er der Jugend verbunden. Während der Zeit des Kommunismus in Polen traf er sich mit Jugendlichen bei Wanderungen und Kajakfahrten.  Er war davon beseelt: „Liebe Jugendliche! Ihr seid die Hoffnung der Kirche! Der Papst zählt auf euch, die Kirche zählt auf euch!“  „Wir brauchen die Lebensfreude der Jugend. In ihr spiegelt sich etwas von der ursprünglichen Freude wider, die Gott bei der Erschaffung des Menschen hatte.“ So bemerkt er an anderer Stelle.

Zweites Vatikanisches Konzil Das Konzil ist eines der bedeutendsten Ereignisse in der neueren Kirchengeschichte. P. Johannes Paul II. ist der erste Papst, der sozusagen vom Konzil geprägt wurde, denn er hat sein eigenes Priestertum und die Jahre seines bischöflichen Dienstes im Geist des Konzils gelebt und daraus dauerhafte Perspektiven für sein Denken und Handeln bezogen. (Agostino Casaroli) Durch seine aktive Teilnahme in Wort und Schrift macht er sich als junger Bischof bereits Beachtung.

Bei seiner Antrittsrede am 22. Oktober 1978 sagte Johannes Paul II. : Habt keine Angst! Öffnet, ja reißt die Tore weit auf für Christus! Seiner rettenden Macht öffnet die Grenzen der Staaten, die weiten Bereiche der Kultur, der Zivilisation und des Fortschritts.

In seiner Predigt anlässlich der Beerdigung von Johannes Paul II. sagte Kard. Joseph Ratzinger:

Am Anfang seines Pontifikats ging der heilige Vater noch jung und voller Kraft unter Christi Führung bis an die Grenzen der Erde. Aber dann trat er immer mehr in eine Gemeinschaft des Leidens mit Christus ein und verstand immer mehr die Wahrheit im Wort. Ein anderer wird dich gürten. Und in dieser Gemeinschaft mit dem leidenden Herrn hat er das Evangelium unermüdlich und mit neuer Stärke verkündet: das Geheimnis der Liebe, die bis zur Vollendung geht. Er hat für uns das österliche Geheimnis als Geheimnis des göttlichen Erbarmens gedeutet. In seinem letzten Buch schreibt er: Die dem Übel gesetzte Grenze ist eindeutig die göttliche Barmherzigkeit.

Wir können sicher sein, dass unser geliebter Papst jetzt am Fenster im Hause des Vaters steht, uns sieht und uns segnet.

Pfingsten

Pfingstnovene – verstaubt? Keineswegs!

Die Pfingstnovene ist für uns Christen so etwas wie die Inkubationszeit für die Ansteckung mit dem Heiligen Geist.

Der Infektionsherd lässt sich genau festmachen. Es ist eine Person: der gekreuzigte und auferstandene Herr Jesus Christus im Umfeld seiner Jünger. Hier ist auch das eigentliche Glutnest zu suchen, dessen Feuer sich dann von diesem Personenkreis über die damals bekannte Welt bis hinein in unsere Tage ausgebreitet hat. Dieser Geist hat das Antlitz der Erde für immer verändert hin zu mehr Menschlichkeit. Löscharbeiten sind zwecklos, denn der Geist weht wann und wo er will. Dabei ist die Lage der Jünger nach dem Kreuzestod Jesu alles andere als verheißungsvoll. Der Glaube und das Vertrauen der Jünger sind am Boden zerstört, sie stehen vor dem Scherbenhaufen ihrer Hoffnungen: „Wir aber hatten gehofft, dass er der sei, der Israel erlösen werde!“  Ihre Treffen finden hinter verschlossenen Türen statt, aus Angst, dass ihnen die Jüngerschaft Kopf und Kragen kosten könnte. Selbstgewählte Quarantäne! Sie fallen in ihre alten Verhaltensweisen und Denkmuster zurück: Jeder ist sich selbst der Nächste. Es rette sich jeder selbst, wenn er kann. ICH-AG – FIRST!

Wie mühevoll muss es doch für Gott sein, den Menschen aus seiner alten, von den Vätern ererbten Lebensweise heraus zu locken, aus seinem steten Kreisen um sich.

Begreift ihr denn immer noch nicht! So hört man Jesus tief seufzen. Aber Jesus gibt seine Jünger der Mutlosigkeit und dem Dunkel nicht preis. Wie ein Bräutigam seine Braut von der Tragfähigkeit seiner Liebe überzeugt, so lässt Jesus keine Gelegenheit aus, seine Jünger aufzusuchen, ihnen zu begegnen. „Seht doch,  hier sind die Male der Nägel.  Mein Herz steht für immer offen. Meine Liebe ist nicht tot zu kriegen. Ich bin es und ich bin da, wo ihr seid!“

Der Glaube der Jünger bleibt auch nach den Begegnungen mit dem auferstandenen Christus zaghaft und brüchig. Doch nun ist die Zeit reif. Vor der Himmelfahrt Jesu schärft er seinen Jüngern ein: „Ich werde die Gabe des Heiligen Geistes, die mein Vater verheißen hat, zu euch senden. Bleibt  beieinander, bleibt in der Stadt und betet um die Gabe des Geistes.“  Wer hätte das gedacht? Diese Jünger bleiben tatsächlich beieinander, diese Jünger, die doch vom Temperament und von ihrem Streben so unterschiedlich sind, finden sich im Abendmahlssaal ein und flehen um die Kraft von oben.

Mitten unter den Jüngern ist eine Frau nicht weg zu denken: Maria!  Sie ist durch ihre Person der Infektionsbeschleuniger für den Heiligen Geist. Wo die Jünger verzagt sind, bleibt sie beharrlich. Wo die Jünger niedergeschlagen  sind, bleibt Maria guter Hoffnung. Wo die Jünger verstummen, erhebt sie ihre Stimme: „Meine Seele preist die Größe des Herrn.“

Warum ist Maria ein Infektionsbeschleuniger für den Heiligen Geist? Die Heilige Schrift spricht davon, dass Maria voll der Gnade ist, d.h. doch nichts anderes, als dass der Heilige Geist von Anfang an Zutritt zu ihr hat. Er  geht quasi bei ihr ein und aus. Der Geist Gottes ist bei Maria zu Hause. Vom Geist Gottes ist sie beseelt in ihrem Sein und Wirken.

Maria eint und hält die Jünger bei der Stange.  Gott sei Dank!

Und nun zu uns heute:

Ist das Verhalten der Jünger nicht durch die Zeiten hindurch immer auch ein Spiegelbild für uns?

Entdecken wir nicht  darin die Wahrheit über uns und Gottes Wirken heute? Fallen wir  nicht auch allzu leicht in alte Verhaltensmuster und Vorbehalte zurück – trotz Taufe und Firmung?

Lassen wir uns durch den Geist Gottes in eine heilige Unruhe versetzen, damit auch heute das Antlitz der Erde erneuert wird. Dazu lädt die Pfingstnovene besonders in diesem Jahr ein. In der St. Anna-Kirche wird in den neun Tagen vor Pfingsten die Möglichkeit der eucharistischen Anbetung ab 16:00 Uhr sein.  In der gegenwärtigen Situation der  vielfältigen Umwälzungen und Verunsicherungen in Kirche und Gesellschaft ist wohl nichts so von Nöten wie das Wirken des heilenden und heiligenden Geistes. Lassen wir uns anstecken mit seiner Freude, seiner Liebe, seinem Frieden und seinem Langmut.

Seien wir gewiss: Mit Maria im Boot der Kirche und im Boot unseres eigenen Lebens sind wir ein „Powerhaus“  für das Wirken des Heiligen Geistes – hier und jetzt .

Maria Plog, Pastoralreferentin

Pfarrbüro St. Anna

Friedenstraße 6
48485 Neuenkirchen 

Tel. 05973 / 94 73 - 0
E-Mail: stanna-neuenkirchen@bistum-muenster.de 

Die Kirche sei immer ein Ort der Barmherzigkeit und Hoffnung, wo wir spüren, dass wir angenommen und geliebt sind und Vergebung erhalten.
— Papst Franziskus