Markus Thoms

27. Sonntag im Jahreskreis C

Liebe Gemeinde!

Pfarrer Markus Thoms

Der erste Oktobersonntag wird in den meisten Gemeinden als Erntedanksonntag gefeiert. Auch in unseren Gottesdiensten wollen wir an diesem Sonntag Dank sagen für die Ernte des Jahres. (Wegen des Kürbismarktes feiern wir den plattdeutschen Erntedankgottesdienst des LOV, der KLJB, der Landrauen und des Heimatvereins erst am nächsten Sonntag.) Im Bistum Münster fällt der Erntedankgottesdienst in diesem Jahr zusammen mit der Eröffnung der Missio-Aktion. Mission und Erntedank – wie passt das zusammen? Als Christen haben wir alle und immer eine Mission, einen Auftrag. Das Erntedankfest gibt Gelegenheit, uns an diesen Auftrag zu erinnern – ganz egal ob wir eine bäuerliche oder städtische Familie sind, ob wir mit der Landwirtschaft direkt oder gar nichts zu tun haben. Die Mission bleibt: Im Auftrag, die Schöpfung zu bewahren, das Leben mit den Tieren, das Leben in den Familien, in der Nachbarschaft – alles aus der Kraft und der Liebe Gottes zu uns Menschen und seiner Schöpfung und seinen Geschöpfen zu betrachten. So sind wir eingeladen, uns dessen bewusst zu werden. Wir alle dürfen dankbar sein, für das was uns immer und immer wieder geschenkt wird – es ist nicht immer selbstverständlich. Das Erntedankfest lädt uns dazu ein.

 

Eine gute Woche wünscht Ihnen

Ihr Pastor Markus Thoms

Vokalensemble Snedwinkela

Französische Romantik zum Jubiläum

Vokalensemble Snedwinkela

Das Neuenkirchener Vokalensemble Snedwinkela in der St.-Anna-Kirche zu Neuenkirchen.

Seit 20 Jahren singt das Vokalensemble Snedwinkela in der 120 Jahre alten St. Annakirche zu Neuenkirchen. Das Jubiläumskonzert am 29. September um 18:00 Uhr wird durch Werke der französischen Romantik geprägt. Louis Vierne, Organist an der Kathedrale Notre Dame de Paris, vertonte 1899 seine Messe solennelle in cis-Dur op. 16 für Chor und zwei Orgeln. In Neuenkirchen erklingt das Werk in der Bearbeitung für Chor und einer Orgel. Den Instrumentalpart übernimmt der Osnabrücker Domorganist Dominique Sauer. Nach dem A-Examen und der Prüfung in Musikpädagogik an der Musikhochschule Saarbrücken erhielt der Interpret die Künstlerische Reifeprüfung an der Musikhochschule Köln bei Michael Schneider und das Diplom supérieur am Conservatoire Straßburg bei Daniel Roth. 1987 wurde er zum Domorganisten in Osnabrück berufen.  Das Vokalensemble Snedwinkela lässt sich nicht auf ein bestimmtes Genre festlegen. So wurden in den vergangenen zwei Jahrzehnten

Dominique Sauer

Dominique Sauer

Werke aus Barock (Bachs Weihnachtsoratorium), Klassik (Mozarts Krönungsmesse), Romantik (Brahms Zigeunerlieder/ Ein Deutsches

Requiem, Giacomo Puccinis Messa di Gloria) und Gegenwart (Bob Chilcotts A little Jazz Mass mit Jazz-Trio) aufgeführt.

Seine Vielseitigkeit beweist der Chor unter Leitung von Stefan Eicholt in seinem Konzert am 29. September neben der Interpretation der Werke

von Vierne und Fauré mit dem Pater noster von Pēteris Vasks, der zu den bekanntesten zeitgenössischen Komponisten Lettlands zählt. Der Eintritt ist frei. Es wird um einen freiwilligen Beitrag zur Deckung der Kosten gebeten.

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120jähriges Kirchweihjubiläum

Liebe Gemeinde,

an diesem Sonntag, dem 29. September 2019, feiern wir unser „kleines“ Kirchenjubiläum – 120 Jahre Pfarrkirche St. Anna. Wir feiern aber nicht nur den Geburtstag, sondern auch das Ende der umfangreichen Renovierung, die sich seit dem Jahr 2009 hinzieht.

Pastor Markus Thoms

120 Jahre haben Menschen in dieser Kirche ihren Glauben gefeiert. 120 Jahre sind eine wechselvolle Geschichte. Vieles ist in diesen Jahren geschehen, an Veränderungen, Auf- und Abbrüche. Viele Pastöre und Kapläne sind gekommen und gegangen. Viele haben sich über all die Jahre ehrenamtlich engagiert. Alle, die hier in dieser Kirche tätig waren, haben hoffentlich immer eines gemeinsam gehabt: Christus, dem Herrn zu dienen! Er ist der Grundstein, auf ihn baut sich die ganze Gemeinde mit ihren Fähigkeiten und Begrenzungen. In der Lesung an diesem Festtag lesen wir im Petrusbrief: „Lasst euch als lebendige Steine zu einem geistigen Haus aufbauen!“ (1 Petr 2, 4-9) Diese Aufforderung haben sich unsere Vorfahren zu eigen gemacht, und die sollten auch wir uns immer wieder neu zu eigen machen. Durch Taufe und Firmung sind wir lebendige Steine, Zeugen für Christus geworden. Dieses Zeuge-Sein ist ganz wesentlich für die Zukunft der Kirche. Die Gemeinde der Zukunft wird sich daran festmachen, ob wir bereit sind, für Christus und für unseren Glauben Zeugnis abzulegen. Wenn die christliche Gemeinde auch in Zukunft Bestand haben soll, dann nur dann, wenn es Menschen gibt, die für die Botschaft des Evangeliums brennen und Zeugnis geben. Das Gebet, das wir in diesem Jubiläumsjahr oft gebetet haben, lädt uns ein, auch in Zukunft darin nicht nachzulassen: Herr, erwecke Deine Kirche und fange bei mir an.

Ich wünsche uns allen einen festlichen Sonntag und freue mich auf viele Begegnungen. Ausdrücklich danke ich an dieser Stelle schon einmal ALLEN, die in irgendeiner Weise zum Gelingen beitragen werden.

Ihr und Euer Pastor Markus Thoms

Markus Thoms

25. Sonntag im Jahreskreis – C

Liebe Gemeinde,

es ist wohl etwas ganz normales, dass man im Laufe seines Lebens Kontakt zu Menschen verliert, mit denen man durchaus eine ganze Zeit etwas zu tun hatte. Denken Sie nur an die Kindheits- und Schultage. Gründe, dass Kontakte abbrechen sind sehr vielfältig: Schulwechsel, Berufswechsel, Umzug… – manchmal sind einfach auch die Interessen andere geworden. Schlimmer wird es, wenn Beziehungen derart gestört sind, dass sie in Trennung enden. Das geschieht häufig in Familien. Dann äußern sich die Verletzungen oftmals in Aggression und Wut. In der ersten Lesung erleben wir Gott als solch eine Verletzten. Doch schon während der Erzählung wird Gott durch Mose besänftigt, so dass er das Unheil reuen ließ. Und die Gleichnisse im Evangelium vom Suchen, Wiederfinden und der gemeinsamen Freude machen uns die unermessliche Liebe Gottes deutlich. Eine Liebe, die alle Beziehungsstörungen überwindet und jedes Zerbrechen, jedes Verlieren im Fest der Liebe vereinigt. Im Alltag des Lebens ist das ein hoher Anspruch, Gott aber will uns deutlich machen, dass gerade dort zur Versöhnung und zum Neubeginn aufgerufen sind. Der verlorene Sohn, von dem im Evangelium die Rede ist, hätte nie erwartet, dass ihm solch eine Vergebung und solch ein Neuanfangen geschenkt wird. Gott hat es ihm ermöglicht. Und Gott ermöglicht auch uns immer wieder einen Neuanfang zu setzen – in den verschiedensten Beziehungen und Abbrüchen unseres Lebens. Voraussetzung ist, dass wir uns wirklich und ehrlichen Herzens darauf einlassen wollen. Der heutige Sonntag kann uns Ansporn sein, Wege zur Versöhnung und zum Neuanfang zu wagen.

Eine gesegnete Woche wünscht Ihnen

Ihr Pastor Markus Thoms

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Einladung zum Caritas – Sonntag am 21./22. September 2019

Die diesjährige Caritas-Kampagne steht unter dem Motto: „Sozial braucht digital“.

Digitalisierung ist in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft in aller Munde. Niemand entgeht der Digitalisierung, weil sie schon in viele Bereiche unseres Lebens Einzug gehalten hat. Digitalisierung ist keine technische Veränderung, sondern eine gesellschaftliche. So lautet der Slogan des Caritas–Sonntags: Sozial braucht digital. Ohne Digitalisierung in Pflege, Beratung oder Sozialprojekten kann die Caritas nicht mehr leisten, wozu sie da ist: Not sehen und handeln.

Herzlich laden wir Sie zu den Gottesdiensten am Caritassonntag, 21./22. September 2019 ein, um auf diesen Wandel aufmerksam zu machen. Die Kollekte in allen Gottesdiensten dieses Wochenendes ist für die vielfältigen Aufgaben unserer Caritas vor Ort bestimmt.

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Kinderkirche am Samstag, dem 21. September

Alle Kleinkinder sind gemeinsam mit ihren Familien zur Kinderkirche am 21.09.2019 um 15:30 Uhr in die St. Anna-Kirche eingeladen.

Das Thema lautet: „Frederick, die Maus“. Jede Familie möge bitte ein großes Schraubglas mitbringen.

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Jugendgottesdienst am Sonntag, 15. September 2019

Der Sachausschuss Jugend lädt zusammen mit dem Jugendliturgiekreis zu einem außergewöhnlichen Gottesdienst für Jugendliche ein, und zwar am Sonntag, den 15. September um 19:00 Uhr in St. Anna mit dem Thema: „Respekt: vor wem? Vor was?“
Musikalisch wird der Gottesdienst von der Band des AJG gestaltet.

Alle Gemeindemitglieder sind herzlich eingeladen, besonders aber Jugendliche und junge Erwachsene.

Pfarrbüro St. Anna

Friedenstraße 6
48485 Neuenkirchen 

Tel. 05973 / 94 73 - 0
E-Mail: stanna-neuenkirchen@bistum-muenster.de 

Die Kirche sei immer ein Ort der Barmherzigkeit und Hoffnung, wo wir spüren, dass wir angenommen und geliebt sind und Vergebung erhalten.
— Papst Franziskus