Tisch des Wortes 19

Tisch des Wortes 19

Von einem der Lübecker Kapläne, Johannes Prassek ist uns folgendes Wort überliefert: „Seit Jahren ist dieses „mein Wort“: „Ich bin der Herr, Dein Gott, der Dich bei Deiner Hand ergreift und zu Dir spricht: Hab´ deine Angst, ich helfe Dir!“ und es ist immer noch wieder gegangen.“ (aus einem Brief von Joh. Prassek an Bischof Berning am 13. Dez. 1942)

Vielleicht haben Sie ja auch ein Wort aus der Schrift, dass zu Herzen geht, ein Wort, dass Sie tröstet und begleitet.

Hier legen wir Ihnen die Evangelien der kommenden Woche vor:

Samstag, den 19. Juni 2021               Evangelium: Mt 6,24-34

Sonntag, den 20. Juni 2021               Evangelium: Mk 4,35-41 

Montag, den 21. Juni 2021                Evangelium: Mt 7,1-5

Dienstag, den 22. Juni 2021              Evangelium: Mt 7,6.12-14 

Mittwoch, den 23.  Juni 2021            Evangelium: Mt 7,15-20

Donnerstag, den 24. Juni 2021         Evangelium: Lk 1,57-66.80  ( Joh. d. Täufer)

Freitag, den 25.  Juni 2021                Evangelium: Mt 8,1-4  (Sel. Lübecker Märtyrer) 

 

M.P.

Mariengrotte (1)

Kfd-St. Anna: Wallfahrt@Home

Die für den 28. Juni 2021 ursprünglich geplante Wallfahrt zu Schwester Euthymia nach Halverde muss in diesem Jahr leider ausfallen.

Dennoch lädt das kfd Team zu einer Wallfahrt@Home ein:

Die Wallfahrt@Home unter dem Motto: „Bewegt!“ führt uns am Fest Maria Heimsuchung zur Mariengrotte am früheren Missionshaus der Steyler, ein Ort, der schon für viele Generationen zu einem Ort des Gebetes und des Innehaltens geworden ist.

Bei gutem Wetter startet die Wallfahrt für die Fahrradpilger am KLH am Freitag, den 2. Juli 2021 um 14:30 Uhr.

Um 15:00 Uhr feiern wir eine heilige Messe in der Kapelle des AJG mit anschließender Lichterprozession zur Mariengrotte.

Das gemeinsame Kaffeetrinken in der Mensa des AJG darf natürlich nicht fehlen. Eingeladen sind neben den kfd-Mitgliederinnen auch interessierte Frauen.

Diejenigen, die sich nicht den Radfahrern anschließen möchten, finden sich bitte direkt am AJG ein. Bitte das Gotteslob mitbringen.

Anmeldungen werden erbeten bei Silvia Jürgens (Tel. 934122) und Maria Plog (Tel. 900630) bis zum 29. Juni 2021.

M.P.

Pfarrer Markus Thoms

13. Sonntag – B

27. Juni 2021

Liebe Gemeinde,

im Eröffnungsvers zum heutigen Sonntag heißt es: „Ihr Völker, klatscht in die Hände, jauchzt Gott zu mit lautem Jubel.“ (Ps 47, 2) Vielleicht ist dieses Wort für den ein oder anderen gewöhnungsbedürftig. In die Hände klatschen? Gott zujubeln? – Ist das zeitgemäß? Hat Jesus nicht gesagt, dass ich mich zurückziehen soll, wenn ich bete, um eine Zurschaustellung zu vermeiden? (vgl. Mt 6, 6) Die Freude an Gott darf zum Ausdruck gebracht werden, genauso wie ein Applaus für den Künstler oder Sänger wichtig und wohltuend ist. Das Psalmwort kann uns an diesem Sonntag daran erinnern, wie wichtig es ist, einmal die Freude und den Dank an Gott zum Ausdruck zu bringen. Vielleicht fehlt es unserer Zeit hin und wieder an diesem öffentlichen, sichtbaren und hörbaren Bekenntnis. Dieser Psalmvers lädt uns ein, einmal zu fragen, welche Form meine Gebetsform ist, wie ich mich gegenüber Gott im Gebet zum Ausdruck bringe.

Eine gute Woche wünscht Ihnen

Ihr Pastor Markus Thoms

Tisch des Wortes 18

Tisch des Wortes 18

Von Papst Benedikt XVI. ist uns das Wort geschenkt:

„In der betenden Lesung der Schrift und in der stimmigen Verbindlichkeit des Lebens erneuert und verjüngt sich die Kirche. Das Wort Gottes, das nie alt wird und sich nie erschöpft, ist das bevorzugte Mittel zu diesem Zweck. Es ist nämlich das Wort Gottes, das uns durch den Heiligen Geist immer wieder zur ganzen Wahrheit führt.“

So legen wir Ihnen die Evangelien der kommenden Woche vor:

Samstag, den 12. Juni 2021               Evangelium: Lk 2,41-51

Sonntag, den 13. Juni 2021               Evangelium: Mk 4,26-34 

Montag, den 14. Juni 2021                Evangelium: Mt 5,38-42

Dienstag, den 15. Juni 2021              Evangelium: Mt  5,43-48 

Mittwoch, den 16.  Juni 2021           Evangelium: Mt  6,1-6.16-18

Donnerstag, den 17. Juni 2021         Evangelium: Mt 6,7-15  

Freitag, den 18.  Juni 2021                 Evangelium: Mt 6,19-23    

Open

Pfarrbüros wieder geöffnet

Ab Montag, den 14. Juni wollen wir die Pfarrbüros St. Anna und St. Josef wieder für den Publikumsverkehr öffnen. Zu Ihrer und unserer Sicherheit bitten wir Sie, einen Mund- und Nasenschutz zu tragen. Nach wie vor ist es möglich, Messintentionen auch kontaktlos zu bestellen. Legen Sie dazu den Zettel mit den Terminen und dem entsprechenden Betrag in den Briefkasten der Pfarrbüros. Gerne können Sie auch telefonisch oder per Email (stanna-neuenkirchen@bistum-muenster.de) Ihr Anliegen abklären und ggf. einen Termin vereinbaren.

Die Öffnungszeiten sind wie folgt:

Pfarrbüro St. Anna

Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag von 9:00 Uhr bis 11:00 Uhr

Dienstag und Donnerstag von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr

 

Pfarrbüro St. Josef

Mittwoch von 9:00 Uhr bis 11:00 Uhr und von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Pfarrer Markus Thoms

11. Sonntag im Jahreskreis – B

13. Juni 2021

Liebe Gemeinde,

ein bengalisches Sprichwort lautet: „Dumme rennen, Kluge warten, Weise gehen in den Garten.“ Dieses Wort kam mir in den Sinn, als ich das Evangelium dieses Sonntags betrachtete. Es ist das Gleichnis vom Senfkorn. Jesus macht den Zuhörern deutlich, dass das Korn von allein wächst. Der Bauer kann nichts dazutun. „Der Same keimt und wächst und der Mann weiß nicht wie.“ (Mk 4, 27b) Der Evangelist Markus will damit deutlich machen, dass Gott sein Reich nach seinen Vorstellungen wachsen lassen möchte. Er ist kein Superingenieur, kein Manager, kein Verwaltungsdirektor. Er braucht auch keinen Masterplan oder Pastoralplan. Er lässt wachsen. Wir können es weder machen noch herbeizwingen. Papst Franziskus hat im Jahr 2015 schon geschrieben, dass wir gerade in der Kirche von Deutschland unser Vertrauen zu sehr auf die Verwaltung, auf den perfekten Apparat setzen und dabei vergessen, dass die Kirche lebendig ist. Gott lässt wachsen – was wir brauchen ist Geduld, Geduld und nochmals Geduld. Ein anderes Sprichwort sagt: „Ein Grashalm wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.“

Eine gute Woche wünscht Ihnen

Ihr Pastor Markus Thoms

Tisch des Wortes 17

Tisch des Wortes

Von Papst Benedikt XVI. stammt das Wort, das am Anfang des Herz-Jesu-Monats stehen soll: „Auch heute reicht es nicht aus, irgendwie so zu sein und zu denken wie alle anderen. Unser Leben ist weiter angelegt. Wir brauchen Gott, den Gott, der uns sein Gesicht gezeigt und sein Herz geöffnet hat: Jesus Christus. Johannes sagt von ihm zu Recht, dass er der einzige ist, der Gott ist und am Herzen des Vaters ruht (vgl. Joh 1,18); so konnte auch nur er aus dem Innern Gottes selbst uns Kunde bringen von Gott – Kunde auch, wer wir selber sind, woher wir kommen und wohin wir gehen.“

So legen wir Ihnen die Evangelien der kommenden Woche vor:

Samstag, den 5. Juni 2021                  Evangelium: Joh 15,14-16.18-20

Sonntag, den 6. Juni 2021                  Evangelium: Mk 3,20-35 

Montag, den 7. Juni 2021                   Evangelium: Mt 5,1-12

Dienstag, den 8. Juni 2021                 Evangelium: Mt 25,1-13 

Mittwoch, den 9. Juni 2021               Evangelium: Mt 5,17-19

Donnerstag, den 10. Juni 2021          Evangelium: Mt 5,20-26  

Freitag, den 11. Juni 2021                   Evangelium: Joh 19,31-37    Herz-Jesu-Fest

Herz-Jesu-Frest

Anbetung zum Herz-Jesu-Fest

Das Herz-Jesu Fest geht auf das mutige und beharrliche Drängen der Ordensschwester Margareta Maria Alacoque zurück (1647 – 1690). Christus selbst zeigte sich ihr in wiederholten Schauungen und deutete auf sein geöffnetes Herz. Dieses von der Lanze durchbohrte Herz Jesu bleibt in Ewigkeit für die Menschen geöffnet als Quelle des Trostes und des Erbarmens. Auch Maria Droste zu Vischering (1863-1899), Ordensfrau der Schwestern vom Guten Hirten, hatte einen wesentlichen Anteil an der Einführung des Festes durch Papst Leo XIII. und der Weihe der ganzen Welt an das Heiligste Herz Jesu.  Von ihr stammt der Ausspruch: „Gott will nicht eine Priorität in meinem Leben sein, sondern mein Leben.“

Herzliche Einladung zur eucharistischen Anbetung anlässlich des Herz-Jesu-Festes am Freitag, den 11. Juni von 17:00 bis 18:00 Uhr in St. Anna.

Pfarrer Markus Thoms

10. Sonntag – B

6. Juni 2021

Liebe Gemeinde,

wir erleben in den letzten Wochen in unserer Kirche verschiedene Diskussionen um den Weg in die Zukunft. Mitunter streiten verschiedenen Parteien heftig miteinander. Jede Gruppe meint, die passenden Antworten gefunden zu haben. Bei der Priesterweihe am Pfingsttag hat Bischof Felix dazu Stellung bezogen. Der Bischof hat die Ungeduld vieler bei den Diskussionen angemahnt. Bei den Diskussionen um den synodalen Weg der Kirche würden einige gar nicht in die Beratungen einsteigen wollen, andere nur, wenn bestimmte Ergebnisse herauskämen und andere wiederum würden nur dann diskutieren, wenn bestimmte Ergebnisse nicht herauskämen. Dabei ist Streit grundsätzlich wichtig und nichts Verwerfliches. Selbst die Jünger Jesu streiten im Evangelium dieses Sonntags. Es wird nichts beschönigt, alles geschieht im einigenden Geist des Heiligen Geistes. Zu diesem Geist gehört sogar eine Streitkultur dazu, aber eben eine Streitkultur und nicht eine Unkultur des Verdrängens, des Misstrauens, der gegenseitigen Missachtung, des Mangels an Versöhnungsbereitschaft und Umkehr. Von Papst Johannes Paul stammt der Satz: „Der Geist schafft eine Zivilisation der Liebe.“ Bei allen Diskussionen sollten wir diesen Gedanken niemals vergessen: Ein Klima der Hingabe und der Liebe dürfen wir nicht vergiften. Bei allen unterschiedlichen Meinungen dürfen wir den Blick für das Gute nicht verlieren. Wir können Streit mit jemandem haben, dürfen den Geist der Versöhnung und des Miteinanders aber nicht auslöschen. Beten wir an diesem Sonntag darum, dass uns das immer, zumindest immer mehr, gelingt.

Eine gute Woche wünscht Ihnen

Ihr Pastor Markus Thoms

Tisch des Wortes16

Tisch des Wortes

In der kommenden Woche feiern wir Fronleichnam. Papst Benedikt hat beim Weltjugendtag 2005 Folgendes zur Eucharistie gesagt: Wie kann Jesus seinen Leib austeilen und sein Blut? Was geschieht da? Indem er Brot zu seinem Leib und Wein zu seinem Blut macht und austeilt, nimmt er seinen Tod vorweg, nimmt er ihn von innen her an und verwandelt ihn in eine Tat der Liebe. Was von außen her brutale Gewalt ist – die Kreuzigung -, wird von innen her ein Akt der Liebe, die sich selber schenkt, ganz und gar. Dies nun ist der zentrale Verwandlungsakt, der allein wirklich die Welt erneuern kann: Gewalt wird in Liebe umgewandelt und so Tod in Leben. Das ist sozusagen die Kernspaltung im Innersten des Seins – der Sieg der Liebe über den Hass, der Sieg der Liebe über den Tod.

So legen wir Ihnen die Evangelien der kommenden Woche vor:

Samstag, den 29. Mai   2021              Evangelium: Mk11,27-33

Sonntag, den 30. Mai 2021                Evangelium: Mt 28,16-20 Dreifaltigkeitssonntag

Montag, den 31. Mai 2021                 Evangelium: Mk 12,1-12

Dienstag, den 1. Juni   2021               Evangelium: Mt 5,13-19

Mittwoch, den 2. Juni   2021              Evangelium: Mk  12,18-27

Donnerstag, den 3. Juni  2021           Evangelium: Mk 14,12-16.22-26  Fronleichnam

Freitag, den 4. Juni   2021                   Evangelium: Mk  12,35-37

Am Dreifaltigkeitssonntag  jährt sich die Bischofsweihe von Bischof Dr. Felix Genn (1999 in Trier).

Pfarrbüro St. Anna

Friedenstraße 6
48485 Neuenkirchen 

Tel. 05973 / 94 73 - 0
E-Mail: stanna-neuenkirchen@bistum-muenster.de 

Die Kirche sei immer ein Ort der Barmherzigkeit und Hoffnung, wo wir spüren, dass wir angenommen und geliebt sind und Vergebung erhalten.
— Papst Franziskus