Teaser_Gottesdienst

Aufbruchgottesdienst

Die kfd St. Anna lädt zu einem Aufbruchgottesdienst am Mittwoch, den 17. Juni um 19.00 Uhr ein.

Der Wortgottesdienst ist als Stationsgottesdienst gestaltet und führt von der Kirche aus zu Stationen im Freien. Wegen der Abstands- und Hygieneauflagen ist  die Teilnehmerzahl begrenzt. Anmeldungen bis zum 15.06.2020 werden entgegengenommen von Marion Heitmann (Telefon 727, ab 17.00 Uhr) und von Maria Plog (Telefon 900630).

Für unsere Seniorinnen bieten wir den Aufbruchgottesdienst  am Montag, den 22. Juni um 16.00 Uhr an. Wir beginnen in der Kirche. Die zweite Station wird im Freien am Karl-Leisner-Haus sein. Wegen der bekannten Auflagen bitten wir auch hier um Anmeldung bei Marion Heitmann oder bei Maria Plog.

Bitte das eigene Gotteslob mitbringen!

Pfingsten

Pfingsten – ein Dauerabo!

In diesen Tagen macht das Wort vom „Maß und Mitte bewahren“ die Runde. Mal klingt es besorgt, mal beschwörend, mal aufmunternd, mal beruhigend. Mal ist es ein Appell an die Vernunft und den Gemeinschaftssinn – auf jeden Fall klingt es gut und richtig.

Die große Frage ist nur: Wer oder was ist die Mitte? Wer setzt das Maß? Wer bestimmt hier Maß und Mitte?

Erleben wir nicht beinahe Tag für Tag, dass vieles aus den Fugen geraten ist? Zerwürfnisse und Spaltungen zwischen Ost und West tun sich in unserem eigenen Land auf, tiefe Gräben zeigen sich unter den Ländern innerhalb Europas. Im Rest der Welt sieht es nicht anders aus. Von Maß und Mitte kann wohl kaum die Rede sein.

Da sind die einen, die in der gegenwärtigen Situation Solidarität üben, Verbundenheit suchen und pflegen unter schwierigen Bedingungen und ganz viel Liebe, Anteilnahme und Zuwendung verströmen.

Auf der anderen Seite spült die Corona-Krise an die Oberfläche, was unter der Fassade schlummert: Argwohn, Furcht voreinander, Misstrauen und Missgunst, Rückzug in die eigenen vier Wände. Wir alle können feststellen, dass in unserer Welt das Verstehen und die Gemeinschaft der Menschen untereinander oft oberflächlich und schwierig sind. Nicht selten kommt es zu Konflikten, in Familien, Nachbarschaften, Parteien und Gesellschaften.

Gibt es wirklich diese Mitte, die Einheit stiftet, wo Zwietracht herrscht, die Versöhnung schenkt, wo Streit ist, die Hoffnung weckt, wo Verzweiflung droht, die Verbindung schafft, wo Abgründe sich auftun?

Nach dieser Mitte sehnt sich jeder Mensch – bewusst oder unbewusst. Für uns Christen ist diese Mitte eine lebendige Person. Sie hat ein Gesicht: Jesus Christus. Sein Maß ist die Liebe ohne Maß. Das wird an Pfingsten offenkundig. „Einheit kann nur sein durch die Gabe des Geistes Gottes, der uns ein neues Herz und eine neue Sprache geben wird, eine neue Fähigkeit der Kommunikation“ (P. Benedikt XVI.), wo ein Wort hält, was es verspricht.

Ein Blick in die Heilige Schrift führt uns mitten unter die versammelten Jünger, die zusammen mit den Frauen und Maria um den Heiligen Geist bitten und flehen. Hier, wo sich kein Wortführer mehr in den Vordergrund schiebt, wo der Streit um die ersten Plätze verstummt ist, hier wo auch Petrus zu seiner Wankelmütigkeit steht und wo alle ihre leeren Hände und offenen Herzen hinhalten, da wo ein jeder ganz empfangend ist – so wie Maria. Da kann sich die ganze Fülle Gottes ergießen. Da kann der Himmel die Erde berühren.

„An jenem Morgen, fünfzig Tage nach Ostern, bläst ein Sturmwind über Jerusalem, und die Flamme des Heiligen Geistes kommt auf die versammelten Jünger herab, lässt sich auf jedem von ihnen nieder und entzündet in ihnen das Feuer Gottes, ein Feuer der Liebe mit verwandelnder Kraft.

Die Furcht schwindet, das Herz spürt neue Kraft, die Zungen lösen sich und sie beginnen freimütig zu sprechen, damit alle die Verkündigung Jesu Christi, der gestorben und auferstanden ist, verstehen können. Wo Spaltung und Fremdheit war, wächst an Pfingsten Einheit und Verständnis.“ (P. Benedikt XVI.)

Pfingsten ist die Umkehrung des Turmbaus zu Babel. Pfingsten ist die Geburtsstunde der Kirche – nicht als Institution, nicht als imposantes Bauwerk, sondern als eine lebendige Gemeinschaft von Menschen, die für Christus brennen und sich vom Geist Gottes bewegen lassen. Das Pfingstgeheimnis ist die Taufe der Kirche, ein Ereignis, das bindet, sendet und bleibt.

Pfingsten ist nicht ein einmalig-abgeschlossenes Ereignis. Es ist kein Highlight und dann ist Schluss. Pfingsten ist ein von Gott selbst eingerichtetes  Dauerabo, seine Kirche stets neu mit der Kraft des Heiligen Geistes zu erfüllen.

Die Mitte und das Maß sind hier im Abendmahlssaal von Pfingsten, hier schlägt das Herz Gottes für seine Menschen egal welcher Sprache, Hautfarbe oder Nation.

Wo Gott seine Gaben schenkt, da wird nicht geknausert, sondern geklotzt. Dieser Heilige Geist bringt mit sich eine Fülle von Gaben: die Gabe der Weisheit und Einsicht, des Rates und der Stärke, der Erkenntnis, der Frömmigkeit und der Gottesfurcht. Wie nötig sind diese Gaben heute!

Und nicht zu vergessen die Früchte des Geistes, die da sind: Liebe, Freude, Frieden, Güte, Sanftmut, Selbstbeherrschung, Langmut und Treue.

Ein verheißungsvolles Dauerabo! Schon gebucht?

 

Maria Plog, Pastoralreferentin

Corona2

Bericht aus dem Krisenstab

Am Montag, den 18. Mai hat sich der Krisenstab unserer Pfarrei erneut getroffen, um nach dem Wiederbeginn der Gottesdienste die gemachten Erfahrungen zu reflektieren. Dabei sind wir übereingekommen, dass die Gottesdienste, die nach den vorgegebenen Richtlinien des Landes NRW gefeiert werden, in ordentlicher und würdiger Weise ablaufen. Dankenswerterweise haben sich ausreichend Ordnerinnen und Ordner gemeldet, die dafür sorgen, dass die Gläubigen ihre Plätze einnehmen und so den Gottesdienst mitfeiern können. Auch die Art und Weise der Kommunionspendung wurde von den Anwesenden als würdig betrachtet und dient dem Schutz von Spender und Empfänger vor möglichen Infektionen. Das telefonische Anmeldeverfahren soll beibehalten werden, da man dadurch einen besseren Überblick über die Teilnehmenden hat und bei Vollbelegung niemanden an der Tür abweisen muss. Zusätzlich lassen sich eventuelle Infektionsketten im Falle einer Ansteckung leichter nachvollziehen. Der Krisenstab hat ferner beschlossen, nach Pfingsten einen zusätzlichen Gottesdienst an Werktagen anzubieten. Somit feiern wir ab dieser Woche freitags um 8 Uhr eine heilige Messe in der Pfarrkirche St. Anna.

Ausgiebig wurde auch über das Fronleichnamsfest diskutiert. Das Für und Wider eines Freiluftgottesdienstes bzw. der sich anschließenden Prozession wurde erörtert. Die Beteiligten haben dann einstimmig entschieden, die Fronleichnamsprozession in diesem Jahr ausfallen zu lassen und auch keinen Freiluftgottesdienst zu feiern. Stattdessen wird nach dem Gottesdienst um 10 Uhr in der Pfarrkirche St. Anna eine „kleine Prozession“ mit dem Allerheiligsten durch die Kirche stattfinden. Am Nachmittag besteht dann von 15 Uhr bis 18 Uhr die Möglichkeit zur eucharistischen Anbetung. Um 19 Uhr bieten wir dann einen weiteren Gottesdienst an.

Diese Beschlüsse wurden auch am Dienstag, den 19. Mai 2020 in der Pfarreiratssitzung besprochen und angenommen.

Markus Thoms

Pfingsten 2020 – A

31. Mai 2020

Liebe Gemeinde,

am Pfingstfest feiern wir den Abschluss des großen Osterfestes, dass wir 50 Tage lang gefeiert haben. Wenn wir in diesem Jahr auch spüren mussten, dass die gewohnte Festlichkeit aufgrund der Corona-Pandemie eingeschränkt war, so dürfen wir doch – oder vielleicht gerade deswegen – darauf vertrauen, dass der Auferstandene mit uns auf dem Weg ist. Das heutige Evangelium macht uns noch einmal deutlich, dass die Geistsendung ein Aspekt von Ostern ist. Die erste Gabe des Auferstandenen an seine Jünger war der Heilige Geist. Hier wird deutlich, dass Ostern eben mehr ist als die Auferstehung Jesu. Wir alle sind zu dieser Auferstehung, zu diesem neuen Leben berufen. Um aber dieses neue Leben zu erhalten, müssen wir Gottes Lebensatem empfangen, seinen Geist, der die ganze Welt durchdringt. Dieser Lebensatem wird uns in der Taufe geschenkt. Durch das Geschenk der Taufe erhalten wir das neue Leben, dass in der Stunde des Todes vollendet wird. Der Pfingsttag macht uns deutlich, in der Kraft des Heiligen Geistes zu sagen, dass wir mit Christus auferstehen, ja mehr noch, dass die Auferstehung schon in diesem Leben begonnen hat. Ein Gedanke, der uns trösten kann, gerade in diesen unsicheren Zeiten.

Gehen wir gestärkt mit den Gaben des Heiligen Geistes weiter voran und lassen wir uns von IHM führen.
Eine gesegnetes Pfingstfest wünscht Ihnen und Ihren Familien

Ihr Pastor Markus Thoms

Gottesdienstordnung

Gottesdienstordnung vom 31.05. – 06.06.2020

Sonntag, 31. Mai 2020

Hochfest Pfingsten – Die Kollekte ist für das Bischöfliche Werk RENOVABIS –
Predigtdienst: Diakon Guido Seidensticker (kurzfristige Änderungen vorbehalten) —

Vorabend

16:00 – 17:00 Uhr (St. Anna) eucharistische Anbetung (Pfingstnovene)

17:00 Uhr (St. Anna) heilige Messe

Zelebrant: Pfarrer Jobit Chacko
Lektor/in: Barbara Bilstein

Am Tage

10:00 Uhr (St. Anna) Festhochamt für die Lebenden und Verstorbenen unserer
Kirchengemeinde

Zelebrant: Pfarrer Markus Thoms
Lektor/in: Norbert Adams

Montag, 1. Juni 2020

Pfingstmontag

10:00 Uhr (St. Anna) Hochamt für die Lebenden und Verstorbenen unserer Kirchengemeinde

Zelebrant: Pfarrer Jobit Chacko
Lektor/in: Brigitte Vieth

11:45 Uhr (St. Anna) Tauffeier

Dienstag, 2. Juni 2020

19:00 Uhr (St. Josef) heilige Messe

Lektor/in: Marion Heitmann

Donnerstag, 4. Juni 2020

19:00 Uhr (St. Anna) heilige Messe

Lektor/in: Marianne Hetterscheidt

Freitag, 5. Juni 2020

Herz-Jesu-Freitag
Hl. Bonifatius, Bischof, Glaubensbote in Deutschland, Märtyrer

8:00 Uhr (St. Anna) heilige Messe

Lektor/in: Brigitte Vieth

Hinweis: Unsere Priester feiern an jedem Tag eine heilige Messe, wenn auch nicht immer öffentlich. So werden auch die Intentionen bedacht, die für die Tage bestellt wurden, an denen keine öffentliche heilige Messe gefeiert wird.

E N D E

Bitte beachten Sie

Aufgrund der durch die Abstandsregeln eingeschränkte Besucherzahl ist für die Teilnahme an einem der Gottesdienste die Anmeldung im Pfarrbüro (Tel. 94730) unbedingt erforderlich.
Diese ist für die Werktagsgottesdienste bis mittags 12:00 Uhr möglich, für die Vorabendmesse und den Sonntagsgottesdienst bis freitags um 12:00 Uhr.
Die Anmeldung wird beim Betreten der Kirchen durch die am Eingang stehenden Ordner kontrolliert. Sollte die zulässige Personenzahl überschritten werden, so müssen weitere Personen abgewiesen werden.
Der Eingang in die Kirche St. Anna ist nur durch den Behinderteneingang bzw. den Eingang an der Friedenstraße möglich.
Bitte folgen Sie den Anweisungen des Ordnungsdienstes und beachten Sie die Sicherheits- bzw. Abstandshinweise in den Kirchen. Jeder Gottesdienstteilnehmer ist verpflichtet, sich beim Betreten die Hände gründlich zu desinfizieren. Zur Kommunionordnung und zum Verlassen des Gebäudes erhalten Sie in den Gottesdiensten entsprechende Hinweise. Aus hygienischen Gründen bitten wir Sie, dass eigene Gebet- und Gesangbuch (Gotteslob) mitzubringen. Die kircheneigenen Bücher stehen nicht zur Verfügung.

Eko_Collage

Erinnerung an die eigene Erstkommunion – Fotoaktion in St. Anna

Erinnern Sie sich?!

Mit diesen wunderbaren Fotos erinnern wir uns an unsere Erstkommunionfeiern vor einem oder vor vielen, vielen Jahren … Das älteste Foto stammt aus dem Jahr 1913 und das jüngste aus dem Letzten.

Wir freuen uns schon auf die Erstkommunionfeiern im Oktober und beten in dieser besonderen Zeit für unsere diesjährigen Kommunionkinder.

Erinnerung an die eigene Erstkommunion Fotoaktion in St. Anna

Die Feier der Erstkommunionen im Mai ist immer auch ein Anlass sich an die eigene Erstkommunion vor einem Jahr, vor 5 Jahren, vor 15 Jahre oder vor 50 Jahren zurückzuerinnern. Leider können wir im Mai 2020 keine Erstkommunion feiern. Wir laden alle Katholikinnen und Katholiken ein, sich trotzdem das eigene Fest ins Gedächtnis zu rufen, die alten Fotoalben durchzublättern, ein Foto von sich als Erstkommunionkind herauszusuchen und uns dieses Foto zukommen zulassen.

Wir werden alle eingesendeten Fotos anonym auf unserer Facebook-Seite und auf unserer App posten und sie als Collage in unseren Kirchen ausstellen.

Die Fotos können in den Pfarrbüros in St. Arnold und in Neuenkirchen abgeben werden. Bitte notieren Sie Ihren Namen und Ihre Adresse auf dem Foto, unsere Sekretärinnen scannen das Bild und schicken es per Post an die angegebene Adresse zurück. Fotos können auch direkt per Mail an Marie Ramrath (ramrath-m@bistum-münster.de) oder per WhatsApp an folgenden Nummer: 0176-83266993 geschickt werden.

Einsendeschluss ist der 15. Mai 2020.

 

Alle Fotos als Galerie

Pastor Markus Thoms

7. Ostersonntag – A

24. Mai 2020

Liebe Gemeinde,

im heutigen Evangelium hören wir im Gebet Jesu den Höhepunkt seiner Abschiedsreden. Man könnte fast sagen, dass Jesus auf diese Stunde hinlebte. Er, der aus der Herrlichkeit des Vaters kam und seine Sendung darin sah, Gott auf Erden zu verherrlichen, indem er seinen Namen bekannt machte. Jesus betete: „Vater, die Stunde ist da. Verherrliche deinen Sohn, damit der Sohn dich verherrlicht.“

Die bekannte Passion nach Johannes von Johann Sebastian Bach (+1750) beginnt mit einem großartigen Eingangschor, indem genau diese Begriffe aus dem Johannesevangelium den Ton angeben:

„Herr, unser Herrscher, dessen Ruhm

In allen Landen herrlich ist!

Zeig uns durch deine Passion,

Dass du, der wahre Gottessohn,

Zu aller Zeit,

Auch in der größten Niedrigkeit,

Verherrlicht worden bist!“

Ob wir Jesus als Menschen dieser Zeit auch so verstehen können, wie ihn Bach verstand? Irenäus von Lyon (+202) hat einmal gesagt: „Die Herrlichkeit Gottes ist der lebendige Mensch.“ Der Mensch, wenn ich ihn als Ebenbild Gottes wahrnehme und anerkenne, steht staunend und ehrfürchtig vor dem Geheimnis der Schöpfung. Dieser Mensch gibt dem Wort Herrlichkeit ein Gesicht. Und Papst Johannes Paul II. (+2005) schreibt: „… besonders der Mensch ist das Sichtbarwerden der Herrlichkeit Gottes, berufen, aus der Fülle des Lebens in Gott zu leben.“

Lassen wir uns neu auf diese Zusage ein, dass Gott in allem und zu allen Zeiten verherrlicht worden ist. Wir Menschen sind eingeladen, ihn in besonderer Weise zu verherrlichen und seine Gegenwart immer wieder zu verkünden. Gott ist und bleibt an unserer Seite und will sein Leben mit uns teilen. Diese Zusage ist mehr denn je notwendig – gerade in dieser schwierigen Zeit!

Eine gute Woche im Zugehen auf das Pfingstfest wünscht Ihnen

Ihr Pastor Markus Thoms

Gottesdienstordnung

Gottesdienstordnung vom 24.05. – 30.05.2020

Sonntag, 24. Mai 2020

7. Sonntag der Osterzeit – Die Kollekte ist für unsere Kirchengemeinde St. Anna –
Predigtdienst: Pfarrer Markus Thoms (kurzfristige Änderung vorbehalten)

Vorabend

17:00 Uhr (St. Anna) heilige Messe

Zelebrant: Pfarrer Markus Thoms
Lektor/in: Maria Stemping

Am Tage

10 :00 Uhr (St. Anna) Hochamt für die Lebenden und Verstorbenen unserer
Kirchengemeinde

Zelebrant: Pfarrer Jobit Chacko
Lektor/in: Marianne Hetterscheidt

11:45 Uhr (St. Anna) Tauffeier

16:00 Uhr (St. Anna) eucharistische Anbetung (Pfingstnovene) –

Zelebrant: Pfarrer Jobit Chacko

Montag, 25. Mai 2020

16:00 Uhr (St. Anna) eucharistische Anbetung (Pfingstnovene) —

Dienstag, 26. Mai 2020

Hl. Philipp Neri, Priester, Gründer des Oratoriums

16:00 Uhr (St. Anna) eucharistische Anbetung (Pfingstnovene) —

19:00 Uhr (St. Josef) heilige Messe

Lektor/in: Marion Heitmann

Donnerstag, 28. Mai 2020

16:00 Uhr (St. Anna) eucharistische Anbetung (Pfingstnovene) —

19:00 Uhr (St. Anna) heilige Messe

Lektor/in: Silvia Jürgens

Freitag, 29. Mai 2020

16:00 Uhr (St. Anna) eucharistische Anbetung (Pfingstnovene) —

Hinweis: Unsere Priester feiern an jedem Tag eine heilige Messe, wenn auch nicht immer öffentlich. So werden auch die Intentionen bedacht, die für die Tage bestellt wurden, an denen keine öffentliche heilige Messe gefeiert wird.

Bitte beachten Sie

Aufgrund der durch die Abstandsregeln eingeschränkte Besucherzahl ist für die Teilnahme an einem der Gottesdienste die Anmeldung im Pfarrbüro (Tel. 94730) unbedingt erforderlich.
Diese ist für die Werktagsgottesdienste bis mittags 12:00 Uhr möglich, für die Vorabendmesse und den Sonntagsgottesdienst bis freitags um 12:00 Uhr.
Die Anmeldung wird beim Betreten der Kirchen durch die am Eingang stehenden Ordner kontrolliert. Sollte die zulässige Personenzahl überschritten werden, so müssen weitere Personen abgewiesen werden.
Der Eingang in die Kirche St. Anna ist nur durch den Behinderteneingang bzw. den Eingang an der Friedenstraße möglich.
Bitte folgen Sie den Anweisungen des Ordnungsdienstes und beachten Sie die Sicherheits- bzw. Abstandshinweise in den Kirchen. Jeder Gottesdienstteilnehmer ist verpflichtet, sich beim Betreten die Hände gründlich zu desinfizieren. Zur Kommunionordnung und zum Verlassen des Gebäudes erhalten Sie in den Gottesdiensten entsprechende Hinweise. Aus hygienischen Gründen bitten wir Sie, dass eigene Gebet- und Gesangbuch (Gotteslob) mitzubringen. Die kircheneigenen Bücher stehen nicht zur Verfügung.

Johannes-Paul-II

Zum 100. Geburtstag von Johannes Paul II. – Ein Glaubenszeugnis

Es kostet mich Kraft über so persönliche Dinge zu erzählen, aber durch die Ermutigung Zeugnis zu geben, will ich es versuchen.

Was soll ich sagen, ich habe ein wenig Angst meine Geschichte zu erzählten.  Ich befürchte, dass mich Leute als Spinner bezeichnen.

Eigentlich  nahm  meine Beziehung zu Johannes Paul – das wurde mir jetzt erst klar – schon in der Jugend ihren Anfang. 1980  unternahm Johannes Paul II. seine erste Pilgerreise nach Deutschland und besuchte auch unsere Bischofsstadt Osnabrück. Ich war gerade mal 12 Jahre alt.

Bei nass kaltem Wetter im November machten wir uns mit der Pfarrgemeinde auf den Weg in das Stadion auf der Illoshöhe. Ich war ja fast noch ein Kind, aber die Ausstrahlung dieses Mannes hat mich irgendwie nie losgelassen.

Einige Jahre später habe ich ganz unbewusst, meine Abschlußarbeit in der 10. Klasse über Johannes Paul II. geschrieben. Warum gerade über ihn? Keine Ahnung!

Ich habe dann mit Vorliebe geliebt und 1987 sehr „früh“ geheiratet: eine wundervolle Frau. Dann kam unsere Tochter zur Welt und einige Jahre später unser Sohn.

Eigentlich wollte ich gern Profifußballer werden, aber die Situation ließ es nicht zu. Um die Familie zu ernähren, ergriff ich einen „soliden“ Beruf: Industriemechaniker.

Dann kam der Herbst 2004. Ich erkrankte von einem auf den anderen Tag schwer. Plötzlich konnte ich keine klaren Worte aussprechen.  Als habe ich zwei Promille im Blut, so sahen meine Bewegungen aus. Mein Hausarzt überwies mich in ein Krankenhaus nach Osnabrück.

Eine Vielzahl von Untersuchungen musste ich über mich ergehen lassen. Meine Frau und ich saßen aufgeregt vor den Ärzten als sie uns  ihre Diagnose mitteilten: MG Myasthenia gravis. (Anmerkung:  d. h. eine schwere Lähmung, die durch eine gestörte Signalübertragung zwischen Nerv und Muskel gekennzeichnet ist. Es handelt sich um eine Autoimmunerkrankung, die aber noch nicht richtig erforscht ist.)  Es tut uns leid, aber Sie haben keine hohe Lebenserwartung.

Schließlich wurde ich im Februar 2005 in eine Spezialklinik nach Oldenburg eingewiesen. Ostern kam näher! Meine Gedanken kreisten um die Familie: Wie soll es weitergehen?  Ich hatte blanke Angst!

Im Süden Europas lag ein anderer Mann auf dem Krankenlager: Johannes Paul . Über den Fernseher verfolgte ich vom Krankenbett aus ganz genau die Entwicklung. Schließlich hieß es: Johannes Paul II. liegt im Sterben. Da hab ich mir ein Herz gefasst oder besser das Innerste meiner Seele bat flehentlich: Bitte, nimm doch meine Erkrankung auf dich und nimm sie mit, wenn du gehst.

Johannes Paul II. starb am 02. April 2005. Was dann mit mir geschah, war für mich und die Ärzte einfach nicht nachzuvollziehen. Ich hatte keine sprachlichen oder körperlichen Einschränkungen mehr.

Trotzdem bin ich in ein Loch gefallen, weil ich es nicht fassen konnte. Vom fast nicht mehr auf dieser Welt sein, kann plötzlich wieder zurück in das Leben! Was bin ich heute dankbar für meine Familie, für meine Frau und meine Kinder, die mich dann wachgerüttelt haben.

Danach erst begann ich langsam zu begreifen in welcher Beziehung Johannes Paul zu mir steht und welch eine Gabe mir geschenkt ist! Bis heute! Der Draht von Seele zu Seele steht.

(Das Glaubenszeugnis von Lui wurde aufgeschrieben von Maria Plog, Pastoralreferentin)

Pfarrbüro St. Anna

Friedenstraße 6
48485 Neuenkirchen 

Tel. 05973 / 94 73 - 0
E-Mail: stanna-neuenkirchen@bistum-muenster.de 

Die Kirche sei immer ein Ort der Barmherzigkeit und Hoffnung, wo wir spüren, dass wir angenommen und geliebt sind und Vergebung erhalten.
— Papst Franziskus