Pfarrer Markus Thoms

10. Sonntag – B

9. Juni 2024

Liebe Gemeinde,

wer sich manche Diskussionen in unserer Gesellschaft und auch in unserer Kirche ansieht, der spürt, dass sich konträre Positionen oftmals unversöhnt gegenüberstehen. Es wird mitunter mit einer Unbarmherzigkeit gestritten, bei der wenig Spielraum für Versöhnung bzw. eine Lösung zu finden ist. Dabei ist Streit grundsätzlich nichts Verwerfliches. Im Gegenteil: Eine gute Streitkultur kann mitunter heilende Wirkung zeigen, wenn ich mein Gegenüber ernst nehme und versuche, auch seine Position zu verstehen. Selbst die Jünger Jesu streiten im Evangelium dieses Sonntags. Es wird nichts beschönigt, alles geschieht im einigenden Geist des Heiligen Geistes. Zu diesem Geist gehört sogar eine Streitkultur dazu, aber eben eine Streitkultur und nicht eine Unkultur des Verdrängens, des Misstrauens, der gegenseitigen Missachtung, der Mangels an Versöhnungsbereitschaft und Umkehr. Von Papst Johannes Paul II. stammt der Satz: „Der Geist schafft eine Zivilisation der Liebe.“ Bei allen Diskussionen sollten wir diesen Gedanken niemals vergessen: Ein Klima der Hingabe und der Liebe dürfen wir nicht vergiften. Bei allen unterschiedlichen Meinungen dürfen wir den Blick für das Gute nicht verlieren. Wir können Streit mit jemandem haben, dürfen aber den Geist der Versöhnung und des Miteinanders nicht auslöschen. Beten wir an diesem Sonntag darum, dass uns das immer, zumindest immer mehr, gelingt.

Eine gute Woche wünscht Ihnen

Ihr Pastor Markus Thoms

Pfarrer Markus Thoms

9. Sonntag – B –

2. Juni 2024

Liebe Gemeinde,

die Frage nach dem Sonntag und seiner Bedeutung ist immer wieder Gegenstand vieler Diskussionen und Auseinandersetzungen. Kirchen, Gewerkschaften, Wirtschaftsvertreter, Kaufleute, Vereine, Verbände, Politiker – sie alle ringen um die Frage nach Arbeitsorganisation und Freizeitverhalten, nach kulturellen Grundwerten und nach religiösen Rücksichten. Der Sonntag als einheitlicher freier Tag der Woche ist von vielerlei Richtungen angefochten und in Frage gestellt. Für uns bleibt die Frage: Wie gehen wir als Christen damit um?

An diesem Sonntag werden uns in den Schriftstellen biblische Hintergründe für den Sabbat – den Sonntag für uns Christen – vorgelegt. In der ersten Lesung hören wir: „Halte den Sabbat. Halte ihn heilig, wie es der Herr, dein Gott, geboten hat! … Der siebte Tag ist ein Ruhetag.“ (Dtn 5, 12f.) Und im Evangelium warnt Jesus davor, dieses Gebot gegeneinander, also Gesetz gegen Menschen, auszuspielen. Ihm geht es weniger um praktische Fragen, als vielmehr um den Menschen mit seinen konkreten Lebens-Bedürfnissen an sich. Der Mensch wird in unserer Gesellschaft immer häufiger nur in seiner Funktion gesehen: als Produktionsmittel, als Konsument, als Teil der Freizeitbeschäftigung. Aus christlicher Sicht wird der Mensch aber zuerst und vor allem als Ebenbild Gottes gesehen, der mit Würde und Freiheit ausgestattet ist. Der Mensch darf niemals in eine Funktion gezwungen bzw. ausschließlich funktionell gesehen werden. Er soll offen sein für seine Beziehung zu Gott, seinem Schöpfer.

Wer so auf den Menschen schaut, der bekommt vielleicht einen anderen Blick auf ihn. In letzter Konsequenz verändert es dann auch den Umgang mit Arbeit und Ruhe, mit Aktion und Kontemplation.

Vielleicht gelingt es Ihnen, an diesem Sonntag in Ruhe einmal darüber nachzudenken!

Ihr Pastor Markus Thoms

Pfarrer Markus Thoms

Dreifaltigkeitssonntag – A

26. Mai 2024

Liebe Gemeinde,

in dieser Woche feiern wir das Fronleichnamsfest. Viele sind bereits mit der Bezeichnung überfordert: Die Ähnlichkeit mit dem Wort „Froh“ und der Deutung des Worts „Leichnam“ als tote Materie führen zwangsläufig in die Irre. Warum halten wir jedoch in Deutschland an der Bezeichnung „Lebendiger Leib“ fest? – Unternehmensberater würden uns Katholiken heute vielleicht dafür loben. Denn keiner sonst hat Fronleichnam und fast alle Leute wissen, dass es dabei um die Prozession mit der Monstranz geht. Diese Tatsache an sich ist nicht schlecht. Dennoch müssen wir aufpassen, dass wir bei der Feier dieses Festes den Auftrag des Herrn nicht vergessen und bei einem spektakulären Präsentieren stehen bleiben. Dass wir am Fronleichnamstag in die Welt hinausgehen, bedeutet ja, dass wir glauben, dass Christus überall gegenwärtig ist. „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.“ Wo Menschen zusammenkommen, das Brot brechen und teilen, die Worte der Heiligen Schrift lesen und den Dienst an den Hungernden und Armen versehen, da ist Christus gegenwärtig. Wir sind aufgerufen beides zu tun, damit die Prozession nicht zur Folklore und unsere exklusive Marke nicht zu einem Muster ohne Wert verkommt.

Ich wünsche uns allen ein frohes Fronleichnamsfest.

Ihr Pastor Markus Thoms

 

Pfarrer Markus Thoms

7. Sonntag der Osterzeit – B

12. Mai 2024

Liebe Gemeinde,

in den Tagen zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten hören wir in den Evangelien immer wieder aus den Abschiedsreden Jesu. Und das, was das Anliegen Jesu war, ist gar nicht so weit von dem entfernt, was wir in der heutigen Zeit auch in unserer Kirche und der Gesellschaft erleben. Die Sorge um den Zusammenhalt mit allem, was dazu gehört, war immer schon eine Sorge, mit der sich die unterschiedlichen Generationen beschäftigen mussten. In den Worten Jesu im heutigen Evangelium wird noch einmal deutlich, wie sehr er mit uns Menschen verbunden sei will. Jeder und jede ist ihm wichtig und kostbar. Für jeden hat er sich eingesetzt, jeder ist einmalig. Jetzt übergibt Jesus das Leben der Menschen in die Obhut des Vaters und bittet Gott um Schutz und Bewahrung. Und darüber hinaus bittet er um die Einheit – ein Anliegen, das damals wie heute so wichtig für die Kirche war und ist. Stimmen wir an diesem Sonntag vor Pfingsten in das Gebet Jesu mit ein und bitten wir ihn für unsere Kirche, für alle die in ihr leben und arbeiten, für alle, die wir Kirche sind:  Dass wir inmitten der Welt ein Zeichen der Einheit sind und bleiben.

Eine gute Woche wünscht Ihnen

Ihr Pastor Markus Thoms

Pfarrer Markus Thoms

5. Sonntag der Osterzeit – B

28. April 2024

Liebe Gemeinde,

beginnen möchte ich mit einer kleinen Geschichte:

In der katholischen Kirche ist es Pflicht, dass der Bischof in unregelmäßigen Abständen in die Gemeinden kommt, um eine sog. Visitation (= Besuch) durchzuführen. Aus diesem Anlass prüft der Bischof auch die Kirchenbücher, d.h. er sieht wie viele Taufen, Trauungen, Firmungen, Erstkommunionfeiern, Kirchenaustritte usw. es seit dem letzten Besuch gegeben hat. In einer Pfarrei sieht er, dass es kaum Eintragungen gibt – außer bei den Kirchenaustritten. Entrüstet fragt der Bischof den Pfarrer: „Was haben Sie denn die ganze Zeit getan?“ Der Pfarrer antwortet: „Ich bin geblieben.“ Der Bischof schweigt.

Bei der Betrachtung des heutigen Sonntagsevangeliums musste ich an diese Geschichte denken. Wir hören die Erzählung vom Weinstock und den Reben. Ein Bild, das immer Spielraum für Assoziationen gibt. Die Rebe kann nur leben, wenn sie am Weinstock bleibt. In ihm ist die Kraft, die Leben ermöglicht. Wir erleben in unserer Kirche seit Jahren mehr und mehr die Situation, dass Menschen sich angesichts von Krisen und Verwerfungen abwenden und trennen. Das Evangelium lädt uns jedoch ein, sich noch tiefer mit Christus zu verbinden und in ihm und bei ihm zu bleiben. Es lädt uns ein, auch die ungelösten Fragen und vielleicht auch manchen persönlichen Ärger und Enttäuschung ihm anzuvertrauen. Christus schafft immerfort neues Leben und er ist auch in dieser Zeit der Kirche anwesend, weil er wie der Weinstock immerfort neues Leben schafft.

Eine gesegnete gute Woche wünscht Ihnen

Ihr Pastor Markus Thoms

Pfarrer Markus Thoms

4. Sonntag der Osterzeit – B

21. April 2024

Liebe Gemeinde,

an diesem Sonntag begegnet uns im Evangelium traditionell der „Gute Hirte“. Für viele von uns ist dieses Bild, das Jesus gebraucht, sehr fern geworden. Wo kommt der Hirte im Alltag unseres Lebens noch vor? Kaum. Auf der anderen Seite kann dieses Bild und die Erzählung darüber auch Vertrautheit und Geborgenheit ausdrücken. In den römischen Katakomben befinden sich bereits Bilder vom Guten Hirten, als Symbol für Christus. Und wenn wir in die Glaubensgeschichte der Bibel hineinschauen, dann wird deutlich, dass Hirten die ersten waren, die von der Geburt Christi erfuhren. Sie waren die ersten, die den neugeborenen Retter der Welt angebetet haben. Hirten zählten in der Gesellschaft zu den Menschen, die am Rand standen, die zu den Armen gehörten. Und genau ihnen wird die Heilung und Erlösung der Welt durch die Geburt Christi geoffenbart. Kann das nicht auch ein Zeichen für die Kirche in unserer Zeit sein? In einer Zeit, in der viele Menschen in ihrem Vertrauen verunsichert und erschüttert sind, auf die Armen und Bedürftigen unserer Tage zu schauen und zu hören? Vielleicht können sie uns Auswege aus der Krise zeigen, vielleicht können sie uns und unserer Gesellschaft Heilung geben?

Eine gute Woche wünscht Ihnen

Ihr Pastor Markus Thoms

Pfarrer Markus Thoms

2. Sonntag der Osterzeit – A

7. April 2024

Liebe Gemeinde,

die heutige 1. Lesung aus der Apostelgeschichte beginnt mit dem Satz: „Die Menge derer, die gläubig geworden waren, war   e i n   Herz und   e i n e   Seele.“ Dieser Text ist mehr als nur eine Beschreibung der Wirklichkeit, er soll ein Programm sein und daran erinnern, dass die Jünger aus der Erfahrung mit Jesus anders leben konnten. Auch wir sind eingeladen, uns durch den Auferstehungsglauben zu einem neuen, einem anderen Leben inspirieren zu lassen. Die Schilderung der Urgemeinde kann uns Vorbild und Ermutigung sein, denn christliche Nächstenliebe und die Einheit der Gemeinde, die in dem Text der Lesung beschrieben wird, können von dem neuen Leben nach der Auferstehung zeugen, dass wir anfanghaft versuchen sollen zu leben.

Eine gute Woche wünscht Ihnen

Ihr Pastor Markus Thoms

Pfarrer Markus Thoms

3. Fastensonntag – B

3. März 2024

 

Liebe Gemeinde,

an diesem Sonntag müssen wir Abschied nehmen.

Mehr als zehn Jahre hat er in unserer Pfarrei St. Anna gewirkt: Pater Antony Mooleparambil CMI. Seit dem Jahr 2000 ist er als sog. Priester der Weltkirche im Bistum Münster tätig, am 1. Januar 2024 wurde der Vertrag zwischen dem Orden der Karmeliter und unserem Bistum um fünf Jahre verlängert. In diesem Zusammenhang hat unser Dr. Felix Genn Pater Antony gebeten, noch einmal die Stelle innerhalb des Bistums zu wechseln.

Es fällt schwer, bzw. ist nahezu unmöglich, das gesamte Wirken von Pater Antony zu würdigen. In so vielen Bereichen der Pastoral hat er sich eingebracht und gewirkt. Dass er mit voller Seele und aus ganzem Herzen Seelsorger war und ist, haben viele von uns gespürt. Er war ein glaubwürdiger Vertreter der Institution Kirche und hat immer Interesse an den Fragestellungen der Menschen gehabt. Diese Offenheit hat ihn gerade bei Jugendlichen, insbesondere bei der CAJ und der Landjugend, viele Freunde gebracht. Er hat nie den Dialog mit den Jugendlichen gescheut und ist keiner kritischen Frage ausgewichen. Auch die Kolpingfamilie hat er als Präses begleitet, bei verschiedenen anderen Gruppen oder in unseren Kindergärten war er ein gern gesehener Gast. Und nicht zu vergessen: sein großartiges Engagement in der Vorbereitung der Jugendlichen auf das Sakrament der Firmung, einschließlich der damit verbundenen Fahrten nach Taizé.

Er hat versucht, die Lebenswirklichkeit der Jugendlichen mit den notwendigen Fragen des Glaubens zu verbinden. Sicherlich keine einfache Aufgabe. Aber auch dieser Herausforderung hat er mit viel Herzblut und hohem persönlichen Einsatz übernommen.  Das Wichtigste war und ist für Pater Antony aber immer die Feier der Eucharistie gewesen, die er in unserer Gemeinde sehr gewissenhaft und mit viel Liebe vorbereitet und gefeiert hat. Und er hat dieses Geschenk auch immer zu den Alten und Kranken nach Hause gebracht, wenn sie nicht mehr mit uns in der Kirche feiern konnten. Für ihn war die Feier der Eucharistie und daraus die Anbetung eine Kraftquelle, aus der er seinen pastoralen Einsatz gestalten konnte.

An dieser Stelle sage ich Pater Antony Mooleparambil CMI im Namen der ganzen Gemeinde ganz herzlichen Dank für sein Wirken und sein glaubwürdiges Zeugnis als Priester in dieser Kirche und in dieser für uns alle nicht einfachen Zeit. Sollte ich in der Aufzählung der verschiedensten Aufgaben, die Pater Antony übernommen hat, etwas vergessen haben, so bitte ich um Nachsicht.

Ich wünsche Pater Antony für seine neuen Aufgaben in Hiltrup und Amelsbüren viel Kraft, vor allem Gesundheit, Gelassenheit, Gottvertrauen und Gottes reichen Segen.

Als Pfarrgemeinde St. Anna sagen wir ihm nicht „Leb wohl!“ sondern „Auf Wiedersehen!“

Markus Thoms
Pfarrer

 

Pater Antony wird die Gottesdienste an diesem Sonntag feiern. Nach der heiligen Messe um 10 Uhr sind alle zum persönlichen Abschiednehmen in das Karl-Leisner-Haus eingeladen. Für Getränke und einen kleinen Imbiss ist gesorgt.

Pfarrer Markus Thoms

6. Sonntag – B

11.02.2023

Liebe Leut‘,

wie ist das schön, euch all in diesen Tagen lachend zu seh‘n! Die Freude ist euch ins Gesicht geschrieben, das kann nur am Karneval liegen. „Freut euch im Herrn zu jeder Zeit!“ – dieser Spruch ist mehr als 2000 Jahre alt. Ganz tief im Herzen ist die Freude drin und schenkt uns einen Lebenssinn. Jesus hat sein Leben lang geheilt und vertrieben hat er Angst und Bang. Sein Ziel war es, das Heil zu geben und die Freude in die Herzen aller zu legen. Mit Händen, Kopf und Herz vergesst doch euren Schmerz. Lasst uns jubeln und noch einmal singen – „Halleluja – Lobet den Herrn.“ Denn das ist es, was wir meinen, wenn wir uns im Helau vereinen.

Ein fröhliches Karnevalswochenende wünscht Euch
Euer Pastor Markus Thoms!

P.S. Und nicht vergessen: Spätestens am Aschermittwoch sehen wir uns alle wieder in der Kirche.

 

 

Pfarrer Markus Thoms

5. Sonntag – B

4. Februar 2024

Liebe Gemeinde,

was wir alle aus unserem Leben kennen, ist, mit Enttäuschungen umzugehen, wenn Erwartungen nicht erfüllt werden. Wir erwarten viel und von uns wird meistens viel erwartet: in der Familie, im Beruf, von Freunden, vom Leben allgemein. Auch für unser religiöses Leben gilt das. Im Evangelium gibt es auch eine Enttäuschung. Dennoch bleibt es wichtig, sich aufgrund der Enttäuschung nicht abzuwenden, sondern weiter in der Zuwendung zu verharren. Der Physiker Max Plank hat einmal gesagt: „Auch eine Enttäuschung ist ein Schritt vorwärts im Leben.“ Das gilt auch für den Glauben oder für ein Leben aus dem Glauben. Nur der, der sich Jesus zuwendet, der sich, wie im heutigen Evangelium, in seine Nähe begibt, der findet Heil für seine Seele und erfährt Heilung seiner Wunden, die das Leben oftmals schlägt. Wir schenken uns die Hinwendung aber auch uns selbst, wenn wir uns bisweilen zurückziehen, um dann gestärkt zurückzukehren. Dabei ist es wichtig, mitunter auch Grenzen zu setzen. Jesus setzt im heutigen Evangelium auch so eine Grenze, wenn es heißt, dass er viele nicht alle heilt. Obwohl er noch Tage damit verbringen könnte, Krankheiten zu heilen, verliert er das Ganze nicht aus dem Blick und zieht weiter, weil er nicht vergisst, mit welchem Ziel er unterwegs ist. Er zieht sich zunächst allein zum Gebet auf einen Berg zurück, bevor er dann gestärkt mit seinen Jüngern weitergeht.

Dass auch wir uns immer wieder stärken lassen, um beim Herrn zu sein, das wünsche ich Ihnen an diesem Sonntag.

Ihr Pastor Markus Thoms

Pfarrbüro St. Anna

Friedenstraße 6
48485 Neuenkirchen 

Tel. 05973 / 94 73 - 0
E-Mail: stanna-neuenkirchen@bistum-muenster.de 

Die Kirche sei immer ein Ort der Barmherzigkeit und Hoffnung, wo wir spüren, dass wir angenommen und geliebt sind und Vergebung erhalten.
— Papst Franziskus