Osterlachen

Die besten Witze schreibt ja bekanntlich oft das Leben. Sie wissen ja, dass man in Italien oft nicht im T-Shirt in eine Kirche kommt. So ging es mir mal in Padua. Ich suchte jemanden, dessen Adresse ich hatte, aber ich fand die Straße nicht. Der heilige. Antonius ist ja zuständig für Suchaktionen, aber ich kam nicht in die Kirche. Okay, dachte ich, Gott erhört mein Gebet auch so. Kurze Zeit später stand die gesuchte Person vor mir… Als ich das meiner Schwester erzählte, meinte mein Schwager: Letztes Jahr in Rom kam ich auch nicht in die Kirche. Ich hatte eine kurze Hose an. Da zeigte ich dem Kirchenwärter Jesus am Kreuz und sagte: „Der hat doch noch weniger an als ich.

Ostern feiern wir ja den Glauben an die Auferstehung der Toten. Fragte mich doch kürzlich mein basketballerisches Vorbild (weil er mit 71 Jahren immer noch eine Stunde spielen kann) unter der Dusche: „Wie ist das eigentlich mit dem Jüngsten Gericht? Und muss ich mir wegen der Hölle Sorgen machen?“ Sagte ich: „Mensch, Gott ist doch Liebe, und Er hat für alle, die wirklich wollen, eine Lösung. Es heißt doch Jüngstes Gericht. Da bist du viel zu alt für.“

Ein Bauer hat seine Frühjahrsbestellung beendet. Es wird Zeit für ihn, zum Friseur zu gehen. Am Vormittag trifft er im Friseursalon auf einen Beamten der Stadtverwaltung. Sie unterhalten sich vergnüglich. Da fragt der Bauer: Hast du wohl Zeit jetzt zum Friseur zu gehen –  mitten auf dem Vormittag? Darauf der Beamte: Die Haare sind im Dienst  gewachsen, die Haare werden auch im Dienst geschnitten.

Eines Tages fragte ein Mann den lieben Gott:
“Gott, was ist für dich ein Jahrhundert?”
“Nur eine Sekunde!”
“Und was ist für dich eine Million?”
“Nur ein Cent!”
“Würdest Du mir dann einen Cent geben?”
“Natürlich – Warte nur eine Sekunde!”

Wußten Sie schon, dass

– am Weißen Sonntag in der alten Kirche  die erwachsenen Täuflinge ihre Taufkleider ablegten? Sie empfingen in der Osternacht die Taufe und trugen zum Zeichen des neuen Lebens weiße Kleider. Diese wurden während der Osteroktav getragen.

– die erste Maiandacht in Deutschland 1841 im Kloster des Guten Hirten in München-Haidhausen begangen wurde? Andere deutsche Bistümer folgten schließlich – 1850 auch Köln und Münster.

– die Initiative „Neuenkirchen näht“ am vergangenen Freitag innerhalb von zwei Stunden 780 Mundschutzmasken verkauft hat?

– die Bischofskonferenz am 2. und 3. Mai  zu einer 24-Stunden-Gebetsaktion für Berufungen einlädt? Die Gebetsaktion steht unter dem Motto „Werft die Netze aus“ und wird digital durchgeführt. Statt in den Kirchen wird zu Hause gebetet. Herzliche Einladung sich anzuschließen!

– Deutschlands größte Fußwallfahrt von Osnabrück nach Telgte  wegen der Corona-Pandemie abgesagt wurde?

Maria Plog, Pastoralreferentin

Pfarrbüro St. Anna

Friedenstraße 6
48485 Neuenkirchen 

Tel. 05973 / 94 73 - 0
E-Mail: stanna-neuenkirchen@bistum-muenster.de 

Die Kirche sei immer ein Ort der Barmherzigkeit und Hoffnung, wo wir spüren, dass wir angenommen und geliebt sind und Vergebung erhalten.
— Papst Franziskus