Fastenzeit 2021

Am Aschermittwoch hat die Fastenzeit, die Vorbereitung auf das Osterfest, begonnen. Auch in diesem Jahr möchten wir mit einigen geistlichen Angeboten diese besondere Zeit gestalten. Die Fastenzeit lädt uns ein, den Weg mit Jesus zu gehen. Bei Gott sitzen bedeutet IHN schauen (eucharistische Anbetung) und IHM zuzuhören (Hören des Wortes Gottes).

  1. Anbetung – Wochenende mit Gott 20. und 21. Februar 2021

An diesem Wochenende wollen wir eucharistische Anbetung halten. Am Samstag von 12:00 Uhr bis 16:45 Uhr in der Kirche St. Josef und am Sonntag von 11:00 Uhr bis 18:00 Uhr in der Pfarrkirche St. Anna. Die Gläubigen sind eingeladen, in Stille vor dem allerheiligsten Altarsakrament zu verweilen und zu beten.

 

  1. Bibellese-Challenge

Wir laden Sie ein, die Heilige Schrift – die Bibel – zu lesen, zu meditieren und dem Wort Gottes nahe zu sein. Die Bibel zu lesen und sich darüber auszutauschen ist ein gemeinsames Tun. Leider geht das in dieser Zeit nicht in der uns bekannten Gemeinschaft. Daher wird diese Veranstaltung als Online-Veranstaltung durchgeführt. Die Firmlinge des vergangenen Jahres haben damit bei der Vorbereitung auf das Sakrament sehr gute Erfahrungen gemacht.

Die erste Möglichkeit ist, in 22 Stunden das gesamte Neue Testament zu lesen. Die Teilnehmenden sind eingeladen, jeden Tag eine halbe Stunde in der Bibel zu lesen. Man kann so, fast in der gesamten Fastenzeit (44 Tage) das Neue Testament lesen. Die Texte bzw. Textstellen werden den Teilnehmern täglich per E-Mail oder WhatsApp einen Abend vorher zugeschickt. Beginn des Bibellesens ist Sonntag, 21. Februar 2021. An drei Abenden wollen wir uns über die gemachten Erfahrungen austauschen. Termine dafür sind der  2. März, 16. März und der 30. März  2021, jeweils von 20:00 Uhr bis 20:30 Uhr per Zoom-App-Videokonferenz.  Den Link dazu erhalten Sie per Mail oder WhatsApp.

Für diejenigen, denen der Vorschlag nicht zusagt oder es zeitlich nicht möglich ist, gibt es eine weitere Möglichkeit der Teilnahme, die sogenannte Bibellese-Challenge.

Dabei werden die Evangelien nach Matthäus, Markus, Lukas und Johannes gelesen. Diese umfassen insgesamt 87 Kapitel. Jeder ist eingeladen, täglich zwei Kapitel zu lesen. Auch hier werden die Textstellen jeweils einen Abend vorher per Mail oder WhatsApp zugeschickt. Beginn ist auch hier der 21. Februar 2021. Einen Austausch hierzu gibt es auch an den oben genannten Dienstagen von 20:00 Uhr bis 20:30 Uhr per Zoom-App-Videokonferenz.

Papst Franziskus lädt uns ein, immer wieder in der Bibel zu lesen, sie niemals an die Seite zu legen, sondern aus ihr gleichsam unser Lebensprogramm zu entdecken. Um den Stellenwert des Wortes Gottes besonders hervorzuheben, hat er vor zwei Jahren eigens einen Sonntag im Jahr als Sonntag des Wortes Gottes eingerichtet. Aber noch wichtiger ist es dem Papst, im Alltag die Bibel zu lesen. Er gibt dazu einen ganz einfachen, aber konkreten Vorschlag: „Um in der Bibel zu lesen, bitten wir den Herrn um die Kraft, den Fernseher auszuschalten und die Bibel aufzuschlagen; das Handy beiseitezulegen und das Evangelium zur Hand zu nehmen. … Warum lesen wir … nicht auch allein, jeden Tag einen kurzen Abschnitt? Dies wird uns spüren lassen, dass der Herr nahe ist, und uns auf unserem Lebensweg mit Mut erfüllen.“

 

  1. Geistlicher Abend zum „Vater unser“

An diesen Abenden wollen wir uns in einer Gebetsatmosphäre dem „Vater unser“ nähern. Dies ist das Gebet, das Jesus seinen Jüngern zu beten aufgetragen hat. Jesus hat Gott mit Abba – Vater angesprochen. Es ist eines der ganz wenigen Worte, von denen wir wissen, dass Jesus sie selber ausgesprochen hat. Auch im Ölgarten, mit dem Tod vor Augen, hat Jesus Gott mit diesem vertrauten Namen angeredet. Jesus hat uns dieses Gebet nicht so sehr als Gebet gelehrt, sondern vielmehr wollte er uns durch dieses Gebet zeigen, wer wir sind und wofür wir gemacht sind.

An fünf Abenden wollen wir uns diesem Gebet nähern. Dabei haben wir Begleittexte von Ermes Ronchi, einem italienischen Ordensmann ausgewählt, der auch schon dem Papst und den Mitarbeitern im Vatikan Einkehrtage gehalten hat. Seine Sicht vom Glauben ist ermutigend und offen. In seinem Buch „Vater unser im Himmel“ führt er uns Schritt für Schritt in das Gebet Jesu und seine Beziehung zum himmlischen Vater ein.

Die Impulse bzw. der Austausch geschehen in einer Zoom-App-Videokonferenz. Die Zugangsdaten erhalten Sie per Mail. Wer keinen Zugang zur Zoom-App hat, kann auch über den Livestream der Pfarrei St. Anna teilnehmen (www.st-anna-neuenkirchen.de).

Termine der Abende sind:

  1. Februar, 3. März, 10. März, 17. März und der 24. März 2021, jeweils von 20:00 Uhr bis 20:30 Uhr.

Wer Interesse hat, kann sich per Mail bei Pater Antony ajyjacob@yahoo.com oder im Pfarrbüro stanna-neuenkirchen@bistum-muenster.de anmelden. Sie bekommen dann den Link für die Konferenz ebenfalls per E-Mail gesendet.

Ablauf des Abends:

Beginn mit einer Einleitung (Gebet, Lied, Musik…)

  1. Teil der Meditation wird vorgelesen

Unterbrechung mit Musik oder Lied

  1. Teil der Meditation wird vorgelesen

Jeder ist eingeladen, einen Satz, der ihn berührt hat, zu sagen.

Abschluss mit dem gemeinsamen „Vater unser“.

Der Abend beginnt jeweils um 20 Uhr und dauert ca. 30 Minuten.

Es kommt hier nicht so sehr darauf an alles im Kopf zu behalten, sondern das mit dem Herzen aufzunehmen, was einen von Jesus anspricht. Dieses darf man dann im Herzen bewahren.

 

  1. Triduumspredigten in der Karwoche

Am Montag, Dienstag und Mittwoch der Karwoche werden wir, wie in den Vorjahren, die Triduumspredigten hören. Die Gottesdienste feiern wir jeweils um 19:00 Uhr in der Pfarrkirche St. Anna. Sie werden auch per Livestream übertragen. Am Montag, den 29. März 2021 predigt Pfarrer Norbert Weßel aus Emsdetten, am Dienstag, 30. März 2021 kommt Spiritual Matthäus Niesmann aus Münster zu uns und am Mittwoch Pfarrer em. Dr. Wilfried Hagemann aus Bocholt. Nähere Informationen dazu bekommen Sie zu gegebener Zeit.

Pfarrbüro St. Anna

Friedenstraße 6
48485 Neuenkirchen 

Tel. 05973 / 94 73 - 0
E-Mail: stanna-neuenkirchen@bistum-muenster.de 

Die Kirche sei immer ein Ort der Barmherzigkeit und Hoffnung, wo wir spüren, dass wir angenommen und geliebt sind und Vergebung erhalten.
— Papst Franziskus